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DFB-Team Einzelkritik: Von wegen „Nachrücker“

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrem Sieg in Tschechien mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung beeindruckt. Bemerkenswert vor allem die Auftritte der auf Grund der Verletzung von Arne Friedrich und der Sperre von Miroslav Klose nachgerückten Marcel Jansen und Matchwinner Kevin Kuranyi. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik:

Lehmann: Erst nach der Pause musst er richtig zupacken. In Tschechiens Drangzeit souverän. Gegen abgefälschtes 1:2 machtlos.

Lahm: Einige Eingewöhnungs-Minuten auf der „falschen“ Seite, dann immer sicherer. Dosierte Vorstöße, bereitete Kuranyis zweites Tor vor.

Mertesacker: Der Bremer stand immer richtig. Im Zweikampf nicht auszuspielen, dazu mit gutem Auge. Ein Garant für den Sieg.

Metzelder: Harmonierte gut mit „Merte“, rückte geschickt aus der Kette und störte Koller frühzeitig und wirkungsvoll.

Jansen: Eines seiner besten Länderspiele, machte hinten dicht, stürmte mutig nach vorn. Dazu noch mit enormem Einsatz.

Schneider: Brauchte auch einige Zeit, um mit Lahm zu harmonieren. Starke Direkt-Abspiele, hätte selbst treffen müssen (60.).

Frings: Legte nicht nur Tschechen-Spielmacher Rosicky an die Kette, sondern schaltete auch enorm schnell um. Unerbittlich im Zweikampf.

Ballack: Der Kapitän strahlte lange Präsenz aus. Klärte mehrmals toll im eigenen Strafraum, dazu Ballverteiler. Am Ende ausgepowert.

Schweinsteiger: Licht und Schatten. Gute Dribblings, Pech im Abschluss, schwache Ecken. Aber der Aufwärtstrend ist deutlich.

Kuranyi: Der Matchwinner! In den entscheidenden Momenten war der Klose-Ersatz da: Drei Tore in den zwei Spielen nach seinem Comeback.

Podolski: Strahlte viel Gefahr aus, scheiterte frei an Cech (41.), traf die Latte (45.). Tolle Spielverlagerung vor dem 2:0.

Hitzlsperger: Durfte noch die letzten Sekunden für Podolski mitmachen und sich über den Sieg freuen.

Der Handelsblatt Expertencall
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