Drittes Spiel, dritter Sieg Mainz gewinnt im Derby gegen Kaiserslautern

Der FSV Mainz 05 ist derzeit das Überraschungsteam der Bundesliga. Mit dem 2:1 im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern feierten die Rheinhessen den dritten Sieg im dritten Spiel. Umjubelter Matchwinner war André Schürrle, der damit seinen Marktwert weiter steigerte.
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Mainz gewinnt im Derby gegen Kaiserslautern. Quelle: dpa

Mainz gewinnt im Derby gegen Kaiserslautern.

(Foto: dpa)

MAINZ HB. Als seine Kollegen längst unter der Dusche waren, musste der Mainzer Matchwinner André Schürrle immer noch Fragen zu seinem 2:1-Siegtor im Rheinland-Pfalz-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern beantworten. Mit einem satten Schuss in der 73. Minute hatte der 19 Jahre junge Mittelfeldspieler dem FSV Mainz 05 in einer emotionsgeladenen Partie den dritten Sieg im dritten Spiel gesichert - und seinen Marktwert weiter in die Höhe getrieben.

„Das ist das wichtigste Spiel für die Fans gewesen und wir sind überglücklich, dass wir ihnen etwas für ihre Unterstützung zurückgeben konnten. Es ist ein süßes Gefühl“, sagte Schürrle. Und dann erteilte der von den Bayern, Hoffenheim und auch Manchester United umworbene Jungstar den Interessenten erst einmal eine Absage: „In dieser Saison wechsele ich definitiv nicht.“

Gegen die „Roten Teufel“, die ihre erste Saison-Niederlage kassierten, hatte Manndecker Niko Bungert in der 71. Minute die Gäste-Führung durch Srdjan Lakic (20.) ausgeglichen. Dank einer enormen Leistungssteigerung nach der Pause verdienten sich die Hausherren vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion den Erfolg, der den selbst ernannten „Karnevalsverein“ mit neun Punkten auf Platz zwei der Tabelle hinter 1899 Hoffenheim katapultierte. „Ein Derby-Sieg schmeckt immer gut“, meinte FSV-Präsident Harald Strutz.

Trainer Thomas Tuchel war angesichts der unwiderstehlichen Aufholjagd begeistert. „Wir sind so schlecht reingekommen und haben uns so schwergetan, aber mit viel Willen und viel Geduld nochmals die Tür geöffnet“, analysierte er erleichtert. Wie beim 4:3 in Wolfsburg, als seine Mannschaft sogar 0:3 zurücklag, war er von der Moral seiner Truppe begeistert („das macht Spaß“). Sein Lauterer Trainer-Kollegen Marco Kurz bemängelte dagegen fehlende Courage: „Wir haben uns zu sehr hinten reindrängen lassen und zwei doofe Tore bekommen. Wir hatten nicht den Mut, auf das zweite Tor zu spielen.“

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