Elektrogerätehersteller Hisense wird FIFA-Sponsor für WM in Russland

Emirates, Sony und Samsung: Sie alle sind als Sponsor für die FIFA-WM zurückgetreten. Die FIFA ist auf der Suche nach neuen Geldgebern und hat jetzt einen Vertrag mit dem chinesischen Unternehmen Hisense abgeschlossen.
1 Kommentar
Der chinesische Elektrogerätehersteller hat auch in der Arena auf Schalke einen Videowürfel mit über 300 Quadratmeter Darstellungsfläche installiert. Quelle: dpa
Neuer WM-Sponsor

Der chinesische Elektrogerätehersteller hat auch in der Arena auf Schalke einen Videowürfel mit über 300 Quadratmeter Darstellungsfläche installiert.

(Foto: dpa)

ZürichAuf der Suche nach neuen Sponsoren ist die FIFA nach ihrem Korruptionsskandal erneut in China fündig geworden. Der Elektrogerätehersteller Hisense werde Sponsor für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, teilte der Weltverband am Donnerstag mit. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht. Im vergangenen Jahr hatte die FIFA einen lukrativen Deal mit der chinesischen Wanda-Gruppe als Partner abgeschlossen.

Der Weltverband musste unter anderem einen Ersatz für die Sponsoren Emirates, Sony und Samsung finden, die aus verschiedenen Gründen die Zusammenarbeit mit der FIFA beendet hatten. Bislang listet der Weltverband auf seiner Internetseite für die kommende WM Budweiser und McDonald's als Sponsoren auf, vor drei Jahren in Brasilien gab es in dieser Kategorie acht Unternehmen.

Die Fifa-Pläne für die Mammut-WM
Was wird aus der WM?
1 von 10

Ganz unscheinbar unter Punkt 9 der Tagesordnung des neuen mächtigen Fifa-Councils verbirgt sich die heiß diskutierte revolutionäre WM-Reform. Als „Zwischenbericht zum Bewerbungsverfahren für die Fifa-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 tm“ ist das Thema gekennzeichnet.

Entscheidung könnte schnell kommen
2 von 10

Es können aber schon bei der Sitzung des Gremiums am Donnerstag und Freitag die Weichen für die umstrittene Aufblähung der WM-Teilnehmerzahl auf bis zu 48 Teams gestellt werden – allen Bedenken der großen Profiligen und Vereine aus Europa zum Trotz.

Entscheidungsfreudiger Präsident
3 von 10

Noch kommen aus der Fifa-Zentrale in Zürich moderate Töne - der heftig diskutierte Plan von Verbandsboss Gianni Infantino werde nur beraten, heißt es. Doch wer den Italo-Schweizer kennt, weiß, dass der ganz nach dem Vorbild seines einstigen Förderers Michel Platini gerne Nägel mit Köpfen macht.

Erfahrung im Überrumpeln
4 von 10

In seiner Amtszeit als Uefa-Generalsekretär wurden die Pan-Europa-EM 2020 in 13 Ländern und die Einführung der Nationenliga von 2018 an handstreichartig beschlossen, als die Fußballwelt noch von weiteren Konsultationen ausging. Die Kompetenz für eine Entscheidung hätte das Gremium auch nach der Statutenreform.

Versprochen ist Versprochen
5 von 10

Infantino hat eine Aufstockung auf 40 WM-Teams in seinem Präsidentschaftswahlkampf den damals noch 209 Fifa-Mitgliedsländern praktisch versprochen. Jetzt geht es primär um die Detailgestaltung - unabhängig davon, ob Infantino seine Ideen bereits in dieser Woche oder wie offiziell verlautet erst im kommenden Jahr fix machen kann. „Mehr Länder und Regionen in der ganzen Welt wären dann glücklich“, begründete Infantino seine Pläne. Für die WM der Zukunft gibt es nun mehrere Varianten.

Das Auslaufmodell:
6 von 10

Eines steht eigentlich schon fest. Das seit 1998 bewährte Turnierformat mit 32 Mannschaften wird es nur noch bei den Turnieren 2018 in Russland und 2022 in Katar geben. Für diese beiden WM-Auflagen ist das Modell mit acht Gruppen à vier Teams und anschließender K.o.-Runde bereits beschlossen und in TV- wie Marketingverträgen fixiert.

Die ungeliebte 40er-Variante:
7 von 10

Mit dem Versprechen einer Aufstockung um acht Teams machte Infantino Wahlkampf - und stieg zum FIFA-Boss auf. Doch die „krumme“ Turnierzahl gefällt dem Weltverbandschef offenbar selbst nicht. Spätestens bei der EM im Sommer hat auch er gemerkt, dass zu viel Rechnerei um beste Gruppendritte die Fans nur nervt. Vom Tisch ist der Vorschlag nicht, allerdings durch die neuen Ideen des Präsidenten sehr unwahrscheinlich geworden.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Elektrogerätehersteller: Hisense wird FIFA-Sponsor für WM in Russland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hat jemand dieses Spiel gesehen ...?! http://mybasketteam.com/

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%