Europa League Neapel schießt Wolfsburg ab

Das tat weh! In der Bundesliga ist der VfL Wolfsburg top, in der Europa League wurden die Wölfe nun von Neapel böse verhauen. Dabei nutzten die Italiener jeden Fehler aus, Wolfsburg schien völlig überfordert.
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Luiz Gustavo kann es nicht fassen. Gegen Neapel waren die Wölfe chancenlos. Quelle: Reuters
Wolfsburg verliert gegen Neapel

Luiz Gustavo kann es nicht fassen. Gegen Neapel waren die Wölfe chancenlos.

(Foto: Reuters)

WolfsburgChampions-League-Test misslungen: Der hochgelobte VfL Wolfsburg steht nach einer Lehrstunde in Effizienz und Cleverness in Europa vor dem Aus. Mit 1:4 (0:2) wurde der Bundesligazweite am Donnerstag vom abgezockten SSC Neapel mit einem überragenden Gonzalo Higuaín im Viertelfinal-Hinspiel der Fußball-Europa League gedemütigt. Damit droht den Niedersachsen wie zuletzt 2010 das frühzeitige Aus.

Vor 25 112 Zuschauern machten Top-Stürmer Higuaín und Napoli-Kapitän Marek Hamsik den Unterschied: Mit einem allerdings irregulären Handtor (15. Minute) und einem Traumpass vor Hamsiks Treffer zum 2:0 (23.) legte der Argentinier die VfL-Schwächen offen und bescherte zugleich seinem Trainer Rafael Benitez einen schönen 55. Geburtstag. Nach einem Blackout von Josuha Guilavogui erhöhte der Slowake Hamsik (64.). Manolo Gabbiadini (77.) machte das Debakel für den VfL perfekt und reduzierte die Wolfsburger Chancen aufs Weiterkommen im Rückspiel am kommenden Donnerstag auf ein Minimum. Daran änderte auch das Tor von Nicklas Bendtner (80.) kaum etwas.

„Verteidigungsdesaster: Porto versenkt Bayern München“
Diário de Notícias (Portugal)
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„Porto besiegt Bayern mit Galavorstellung. Quaresma und Jackson Martínez vollbringen einen denkwürdigen Triumph für den FC Porto. Das Halbfinale ist nun kein Traum mehr. Mit seinen Weltmeistern in der Startelf war die Mannschaft von Pep Guardiola (links im Bild mit dem Trainer von Porto) überrascht von dem Druck, der Aggressivität und der Intensität des FC Porto. Carlos Velasco Carballo gab einen angemessenen Elfmeter, "vergaß" aber Neuer des Platzes zu verweisen, der eine Rote Karte hätte sehen müssen.“

O Público (Portugal)
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„Wien hat Gesellschaft bekommen. Die "Drachen" nehmen Bayern auseinander. Der beste Spielstart des FC Porto in Europa leitete einen seiner bedeutendsten Triumphe der letzten Jahre ein. Nach zehn Minuten musste der beste Torwart der Welt bereits zwei Mal hinter sich greifen, um einen Ball aus dem Netz zu holen. Porto reist mit zwei Toren Vorsprung und zwei Außenverteidigern weniger nach München. Und einem aufgeblähtem Ego.“

Das Spiel war keine zwei Minuten alt, als Bayerns Alonso den Ball als letzter Mann vor dem Sechzehner an Martinez verlor. Der Kolumbianer ging an Neuer vorbei, der den Stürmer von den Beinen holte.

Marca (Spanien)
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„Bayern ohne Abwehr. Porto bestraft die Fehler, jagt Bayern einen Schrecken ein und zwingt Guardiolas Männer in München zur Aufholjagd. Selten hat man die Bayern so orientierungslos gesehen, das schlechteste Bayern woran man sich erinnert. Porto konnte selbst nicht glauben, dass man es ihnen so leicht macht. Die beiden ersten Patzer führten zu einem Szenario, dass sich niemand hätte vorstellen können.“

Schiedsrichter Carlos Velasco Carballo zeigte früh auf den Punkt. Keeper Manuel Neuer wurde für das Foul an Martinez zusätzlich bestraft und sah die Gelbe Karte.

AS (Spanien)
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„Quaresma und Jackson bringen Porto Richtung Halbfinale dank Bayerns Geschenke. Velasco Carballo erspart Manuel Neuer die Rote Karte in der ersten Minute. Porto war der FC Bayern. Die Bayern waren nicht wiederzuerkennen. Guardiola ist nach diesem Duell angezählt.“

Den Elfmeter übernahm Quaresma. Er bewahrte die Nerven und brachte die Hausherren früh in Führung. Neuer sprang aus seiner Sicht nach rechts, Quaresma schob flach unten links ein.

SPORT (Spanien)
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„Porto überwältigt ein in der Abwehr zerbrechliches Bayern. Drei Patzer machen den Bayern das Leben schwer. Bayern muss im Rückspiel Gewaltiges leisten, um in das Halbfinale zu kommen. Porto war intensiver und agressiver. Alonso verlor den Ball gegen Jackson Martínez auf kindliche Weise."

El Mundo Deportivo (Spanien)
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„Ein Albtraum für Bayern. Die Kontinuität der Bayern in der Champions League ist in ernster Gefahr. Das Spiel begann mit einem Drehbuch, dass sich niemand vorstellen konnte.“

Nur kurz nach dem Führungstreffer patzte auch Dante und verlor den Ball im Aufbauspiel an Quaresma. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball aus 15 Metern zum 2:0.

Superdeporte (Spanien)
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„Porto erlegt ein zerbrechliches Bayern. Guardiola wird seine desaströse Abwehr justieren müssen, wenn er das Ergebnis umdrehen und ins Halbfinale kommen will. Alonso, Lahm und Thiago litten unter dem Pressing von Casemiro, Oliver Torres und Hector Herrera. Bis zur Hälfte der ersten Halbzeit konnte man vom weltberühmten Passspiel der Bayern nichts sehen.“

Bayern-Stürmer Lewandowski hatte früh den Ausgleich auf dem Kopf: Alonso brachte den Ball vor das Tor, Müller legte ab auf Lewandowski. Doch der Pole bekam aus zwei Metern beim Kopfball nicht genug Druck hinter den Ball und setzte diesen knapp über die Latte.

Die mit dem Ziel Finalteilnahme angetretenen Wolfsburger bekamen von den abgeklärten Süditalienern schonungslos aufgezeigt, was ihnen noch fehlt, um im kommenden Jahr in der Champions League mithalten zu können.

Die Niedersachsen begannen schwungvoll und versuchten, über die Außenpositionen die Gäste unter Druck zu setzen. Dazu hatte Trainer Dieter Hecking im Vergleich zum Bundesliga-Spiel beim Hamburger SV (2:0) Andre Schürrle in die Startformation für Ivan Perisic beordert. Trotz Überlegenheit blieben klare Torchancen aber aus.

Dann der Schock für den VfL: Gleich mit der ersten Angriffsaktion gingen die Neapolitaner nach 15 Minuten in Führung. Nach Pass von Dries Mertens verwandelte Higuain unhaltbar für VfL-Schlussmann Diego Benaglio. Pech für die Wolfsburger: das Tor hätte wegen Abseits und Handspiels des Argentiniers nicht zählen dürfen.

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