Europa League Wolfsburg zu stark für Inter

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VfL bestimmt das Tempo

„Das einzige ist, dass wir noch zu viele Chancen zulassen“, merkte er zur Pause im TV-Sender Sky an. Eine starke Vorstellung lieferte vor allem Caligiuri, der weitere Pluspunkte im Duell mit Schürrle um einen Stammplatz im Team sammelte.

In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielgeschehen wenig: Der VfL bestimmte Tempo und Rhythmus der Partie, ließ bei seinen Kontern aber die letzte Konsequenz vermissen. Allerdings musste Benaglio bei gelegentlichen Unaufmerksamkeiten seiner Vorderleute auch weiter auf dem Posten sein. In der 65. Minute lenkte der Schweizer Nationalkeeper per Fußabwehr einen Schuss von Rodrigo Palacio um den Pfosten.

Sechs Minuten später bekam der VfL die Quittung für die nachlassende Konzentration, als Palacio nach einem Doppelpass zum Ausgleich traf. Auf der Gegenseite blieb Torjäger Dost erneut glücklos. Der Niederländer, der zum vierten Mal nacheinander ohne Treffer blieb, wurde nach gut einer Stunde durch Bendtner ersetzt, der in der Schlussphase mit dem zweiten Tor alles klar machte.

„Borussia vernichtet“
Bild.de
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Nach dem 0:3-Aus für ein ziemlich hilfloses Borussia Dortmund gegen Juventus Turin in der Champions League, hat die deutsche Presse erwartungsgemäß wenig gnädiges über die Borussia zu sagen. „Dortmunds Traum tutti kaputti“, verkündet das Boulevard-Blatt „Bild“, nennt den Auftritt des BVB „peinlich“ und ergänzt: „Dreimal Note 6! Das BILD-Zeugnis für Klopps Jungs“.

Spiegel.de
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Bei Spiegel.de versucht man sich derweil im Reimen. Die Botschaft der Schlagzeile: Als Carlos Tevez in der dritten Minute das 1:0 für Juventus erzielte, war das Spiel bereits gelaufen. Tatsächlich fanden die Dortmunder nie in die Partie und versuchten vergeblich, so etwas wie ein konstruktives Angriffsspiel zu entwickeln. Zwei Tore hätte die Borussia ab Minute drei gebraucht, um sich wenigstens in die Verlängerung zu retten. Doch am Mittwochabend hätten die Teams wohl noch Stunden spielen können, ohne dass der Borussia ein Tor gelungen wäre.

Corriere dello Sport
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Ganz anders in Italien. Hier feiert man ausgiebig den Einzug des italienischen Meisters ins Viertelfinale der „Königsklasse“. Der Corriere dello Sport meldet „Borussia vernichtet“ und die Einnahme des Westfalenstadions. „Gegen Borussia Dortmund hat Juve das beste Europacupspiel der letzten vier Jahre bestritten – und das ist ein großer Erfolg für Trainer Allegri. Er erteilt Klopp eine Fußball-Lektion: Unter dem Druck von Juves Technik, Taktik und physischer Form ist Borussia praktisch verschwunden.“, so das Fazit der Italiener. Besonders beliebt: Bildergalerien voller Turiner Jubelposen auf dem Rasen des Signal-Iduna-Parks.

Gazetta dello Sport
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Auch die Gazetta dello Sport preist das „Herrliche Juve“. Unter den Spielern genießt vor allem Doppel-Torschütze Carlos Tevez besondere Aufmerksamkeit, als Mann der Dortmund „in Stücke schlug“. Das Blatt feiert ausgiebig: „Euro-Juve, ein Traum! Ein Meisterwerk Allegris versenkt Borussia Dortmund. An der Spitze einer fantastischen Mannschaft, einer Mischung aus Kraft und Eleganz, führt Carlos Tevez die Schwarzweißen zum Erfolg. Klopps Truppe wurde nie wirklich gefährlich“.

Tuttosport
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Am einfachsten hält es die Tuttosport: „Phönix Juve“, titelt die Sportzeitung schlicht. Seit 2013 steht die „alte Dame“ wieder im Viertelfinale der Königsklasse. „Juves Aggressivität versenkt Borussia Dortmund. Juventus hat bewiesen, dass sie wieder zu Europas Giganten zählt und sich auf Augenhöhe mit der großen Konkurrenz duellieren kann.“, urteilt das Blatt.

Kicker.de
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Nüchterner, aber genauso niederschmetternd, urteilt der Kicker über die chancenlose Borussia und würdigt die Überlegenheit des italienischen Meisters. „Juventus kocht den BVB ab“, so das niederschmetternde Urteil über das Kräfteverhältnis am Mittwochabend.

Jürgen Klopp
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Ein zerknirschter Jürgen Klopp gestand die totale Unterlegenheit seines Teams nach dem Spiel ein: „Wir waren zu harmlos. Uns hat jegliche Durchschlagskraft gefehlt. In den entscheidenden Räumen fehlt uns die Kompromisslosigkeit. Wer nicht schießt, der kann auch nicht treffen.“ Nach umständlichen Rechtfertigungen suchte der Trainer erst gar nicht: „Es ist einfach zu erklären, Juve war heute klar besser als wir. In der Champions League haben wir keine Berechtigung weiter mitzuspielen.“

  • dpa
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