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FC Bayern München Guardiola tüftelt am Projekt 2016

Alles auf die Zukunft: Nach dem Aus in der Champions League geht der FC Bayern München die Planung für die neue Saison an, Guardiola gibt sich angriffslustig. Nun könnte der Neuaufbau kommen – nach Vorbild Barcelonas.
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  • dpa
Pep Guardiola hat mit dem FC Bayern noch Großes vor. Quelle: ap
Applaus für die Zukunft

Pep Guardiola hat mit dem FC Bayern noch Großes vor.

(Foto: ap)

München „Wir werden es wieder versuchen in der Zukunft“, versicherte der durch das Halbfinal-Aus gegen seine alte Liebe FC Barcelona noch zusätzlich angestachelte Bayern-Trainer. Das dritte – und Stand jetzt – letzte Münchner Jahr soll den Fußball-Starcoach nach mühsamer Sommerarbeit zum ersehnten großen Ziel bringen. „Jetzt will ich die Meisterschaft feiern, dann Urlaub machen, dann die neue Saison vorbereiten. Ich hoffe, dann können wir besser spielen“, erklärte Guardiola. Und 2016 die Champions-League-Trophäe holen.

Statt mit zwei Berliner Endspielen in Pokal und Champions League die Saison glorreich zu beenden, trudelt die Münchner Spielzeit nach den Halbfinal-Schlappen gegen Lionel Messis Barça und Borussia Dortmund mit dem bedeutungslosen Liga-Alltag in Freiburg und gegen Mainz aus. Analyse und mögliche Neuausrichtung des Kaders werden die Münchner weitaus länger und intensiver beschäftigen.

Nach dem 0:3 im Hinspiel reichte das 3:2 zwar nicht für ein Wunder. Aber der Rekordmeister verabschiedete sich „erhobenen Hauptes“, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem Match gegen „die wahrscheinlich beste Mannschaft der Welt“ feststellte. Damit seine am Dienstagabend trotzdem als „Super-Bayern“ gefeierten Stars irgendwann auch wieder als Champions-League-Triumphatoren jubeln können, werden mehr als nur Schönheitsreparaturen am pompösen Bayern-Kader notwendig sein. Auch wenn die Meisterschaft immer als „wichtigster und ehrlichster Titel“ gerühmt wird: Die Ansprüche sind – selbst in einem Post-WM-Jahr und einer Saison voller Verletzungspech – höher.

Ausgerechnet der über zwei Spiele betrachtet eine Klasse stärkere FC Barcelona könnte eine Blaupause sein. Als vor zwei Jahren die Ära des früheren Guardiola-Ensembles nach den Triumphen 2009 und 2011 durch die Bayern-Demütigung beim 0:4 und 0:3 beendet schien, zogen die Verantwortlichen in Katalonien siegbringende Schlüsse. Für gigantische Summen gönnte sich Barça die Weltstars Luis Suárez und Neymar - sie bilden den heutigen Wundersturm mit Messi.

Dazu wurde der Generationswechsel eingeleitet, bei dem eine Ära wie die von Club-Ikone Xavi würdevoll dem Ende entgegengeführt wird. Nun steht das Team mit Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vor einem Triple, wie es Bayern 2013 gewann: Es fehlt überall, in Champions League, Meisterschaft und spanischem Pokal, nur noch ein Sieg.

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