FC Bayern München Hopfner weist Hoeneß in die Schranken

Nach der Verurteilung von Uli Hoeneß hat Karl Hopfner beim FC Bayern dessen Spitzenämter übernommen. Der neue Präsident glaubt nicht, dass Hoeneß alle alten Funktionen übernimmt, sobald er wieder auf freiem Fuß ist.
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Der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r) und sein Nachfolger Karl Hopfner: Deutet sich bereits jetzt ein Zweikampf zwischen den beiden an? Quelle: dpa

Der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r) und sein Nachfolger Karl Hopfner: Deutet sich bereits jetzt ein Zweikampf zwischen den beiden an?

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MünchenBayern Münchens Präsident Karl Hopfner rechnet nicht damit, dass Uli Hoeneß nach Verbüßung seiner Freiheitsstrafe wegen Steuerhinterziehung wieder alle seine früheren Ämter beim deutschen Fußball-Rekordmeister übernehmen wird.

„Ich habe mal gesagt, ich persönlich glaube nicht, dass er in alle alten Funktionen wieder zurückkehrt. Aber dass er zurückkehrt, das hoffe ich und würde ich ihm wünschen“, sagte Hopfner am Sonntagabend in der Sendung „Blickpunkt Sport“ des Bayerischen Fernsehens.

Hopfner war Anfang Mai auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Vereinspräsidenten gewählt worden. Seit diesem Monat ist er auch Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG. Der 62-jährige Hoeneß war im vergangenen März nach seiner Verurteilung zu drei Jahren und sechs Monaten Haft von beiden Ämtern zurückgetreten.

Seit Anfang Juni ist er in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech. „Das war's noch nicht“, hatte der langjährige Vereinspatron auf der Versammlung im Mai kämpferisch angekündigt und damit Comeback-Absichten angedeutet.

Hopfner war damals fast einstimmig zum Nachfolger gewählt worden, zunächst bis November 2016. Ein Antreten gegen Hoeneß käme für ihn niemals infrage, hatte der 62-Jährige an dem Abend erklärt. Er hat lange Jahre mit Hoeneß im Vorstand des Rekordmeisters und zuletzt auch im Präsidium zusammengearbeitet.

„Was 2016 passiert, ist lange, lange hin.“
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4 Kommentare zu "FC Bayern München: Hopfner weist Hoeneß in die Schranken"

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  • Für mich unfassbar, dass es einen Verein gibt der soweit geht seine eigenen Fans zu erniedrigen, indem er sie zwingt, auf bestimmten Plätzen bei jedem Wetter weiße Plastiksäcke zu tragen, um so das Logo des Hauptsponsors während des Spiels darzustellen. Und ebenso unfassbar, dass es tatsächlich Menschen gibt, die das mit sich machen lassen...

  • Hoeneß kommt wieder und das ist gut so. Und die wirklich Informierten vergessen auch nicht so schnell, wer den FCB zur Weltmacht im Fussball geformt hat. Da können noch so viele kleinkarierte, unwissende Neider pöbeln.

    Wo "Bayern" drauf steht, ist immer auch Erfolg drin. FC Bayern, Stern des Südens ...

  • Ich wette 1:100 das da noch ganz andere Nummern im Hinterzimmer gelaufen sind. Aber man schaue sich das Geschachere in der Fußballwelt an. Korruption bis sich die Balken biegen; Mondpreise für Spieler und Co. Mit echtem "Sport" hat das alles nur noch wenig zu tun.

  • Kleinen Arbeitnehmern entzieht man die Existenz wegen Verfehlungen im Cent-Bereich.

    Da ist ja auch die Firma des Herrn Hopfner mit ihrem Ehrenkodex dabei.

    Dann kann es nicht sein, daß der Schwerverbrecher Wurstmaxl jemals wieder sein Lästermaul aufreißen darf.

    Der gehört in den Knast und das nicht nur wenige Jahre!

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