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FC Bayern und Katar Pikanter Sponsor auf dem Trikotärmel

Der Wüstenstaat Katar verstärkt seine Zusammenarbeit mit dem FC Bayern. Künftig erscheint der dortige Flughafen in Bundesligaspielen auf den Trikotärmeln des Rekordmeisters. Ein lukrativer Millionendeal für die Bayern.
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Der neue Ärmelsponsor wirft einen Schatten auf das Image des Klubs. Quelle: dpa
Pokalspiel der Bayern in Chemnitz

Der neue Ärmelsponsor wirft einen Schatten auf das Image des Klubs.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Platinpartner als Sponsor des FC Bayern München  ist der Hamad International Airport in Katar bereits seit Januar 2016. Mit Beginn der neuen Saison ist dies auch auf dem Trikot des deutschen Rekordmeisters ersichtlich.  Umstritten bleibt dies weiterhin – sowohl die neue Werbefläche, als auch der Sponsor aus Katar.

Möglich macht das neue Sponsoring eine kleine Regelerweiterung für die Vermarktung der Werbeflächen auf den Vereinstrikots. Dank des sogenannten „Ärmelsponsorings“, erlaubt mit Beginn der Saison 2017/2018, haben die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga damit eine weitere Möglichkeit, für ihre Geldgeber zu werben.

Im Falle des deutschen Rekordmeisters ist dies der Hamad International Airport aus Katar. Das Unternehmen ist seit eineinhalb Jahren einer der größeren Finanziers des Rekordmeisters. Darüber liegen im Sponsorenranking nur noch die Anteilseigner Telekom, Audi, Adidas und die Allianz, Namensgeber der Münchner Fußballheimat.

Andreas Jung, Vorstand im Bereich Sponsoring der Münchner, nutzte am Montag die Eröffnung eines Fanshops am heimischen Flughafen, um gleichzeitig die Erweiterung der Kooperation zwischen dem Klub und dem katarischen Airport zu veröffentlichen. Über die genauen finanziellen Vorteile der Zusammenarbeit für den Klub wurde bislang nichts bekannt.

Diese dürften jedoch lohnend sein. Es geht grob geschätzt um mehrere Millionen Euro pro Jahr für die Bayern. Davon gehen Experten aus. Für einen Klub mit eher kleiner Fanbasis gilt dagegen mehr als eine Million als unwahrscheinlich. Mit Glück ist beim Trikotärmel womöglich ein Fünftel der Summe drin, die der jeweilige Trikot-Hauptsponsor bisher zahlt.

Die Bayern schieben Kritik an Katar beiseite
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