WM-Bewerbung

Marokko wirbt für die Fifa-Fußball-WM 2026 im eigenen Land. Trumps Politik könnte die Chancen des Landes steigern.

(Foto: AP)

FIFA-Kongress in Moskau Kandidaten für die Weltmeisterschaft 2026 werben um Zustimmung

Beim FIFA-Kongress in Moskau soll der WM-Gastgeber 2026 gekürt werden. Die Kandidaten werben eifrig für sich. Doch der Favorit könnte noch scheitern.
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MoskauDie Kandidaten für die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 werben in einer Last-Minute-Tour um die Zustimmung bei der Kür des WM-Gastgebers beim FIFA-Kongress am Mittwoch in Moskau. Sowohl der Dreierbund aus den USA, Mexiko und Kanada als auch Marokko präsentierten am Montag ihre Bewerbung bei einem Treffen der mehr als 50 stimmberechtigten afrikanischen Verbände.

Das Amerika-Trio betonte dabei unter anderem, dass Einnahmen in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar, davon elf für die FIFA und ihre Verbände, zu erwarten seien. Das ist knapp die Hälfte mehr als die Bewerbung Marokkos prognostiziert. Die Angaben der Dreier-Kandidatur zog der marokkanische Verbandspräsident Fouzi Lekjaa in seiner Rede allerdings in Zweifel. „Es gibt viel Unsicherheit mit diesen Zahlen“, sagte er. „Dies korrespondiert nicht mit historischen Fakten oder Hochrechnungen für die Zukunft.“

Bis zur Entscheidung im Expocenter der russischen Hauptstadt stehen auch noch Treffen mit weiteren Konföderationen an, beispielsweise am Dienstagmorgen bei der Europäischen Fußball-Union UEFA.

Das FIFA-Council hatte am Sonntag die Bewerbung Marokkos endgültig zugelassen, so dass es zu einer Kampfabstimmung unter den bis zu 207 stimmberechtigten Verbänden kommen wird. Der Kosovo wird allerdings voraussichtlich nach dem Tod seines Präsidenten nicht abstimmen.

Das Amerika-Trio gilt bei der Wahl als favorisiert, auch wenn Marokko Außenseiterchancen aufgrund der Politik von US-Präsident Donald Trump zugeschrieben werden. Für das Königreich ist die Unterstützung vom afrikanischen Kontinent dabei dringend erforderlich. Allerdings hatten bereits vereinzelte Verbände wie Namibia oder Simbabwe ihre Unterstützung für die USA, Kanada und Mexiko angekündigt.

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  • dpa
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