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Fifa macht Verlust Blatter verdiente als Fifa-Präsident 3,32 Millionen Euro

Das Geheimnis um den Lohn von Joseph Blatter ist gelüftet: Der frühere Fifa-Chef erhielt 2015 mehr als drei Millionen Euro Gehalt. Die Fifa macht einen dreistelligen Millionen-Verlust – hofft aber auf baldige Besserung.
17.03.2016 Update: 17.03.2016 - 19:43 Uhr
Im Juli 2015 bewarf der britische Komiker Brodkin den damaligen Fifa-Präsidenten scherzhaft mit Geldscheinen. Schaut man sich die Lohnzahlungen des Schweizers an, war das vermutlich gar nicht nötig. Quelle: dpa
Blatter im Geldregen

Im Juli 2015 bewarf der britische Komiker Brodkin den damaligen Fifa-Präsidenten scherzhaft mit Geldscheinen. Schaut man sich die Lohnzahlungen des Schweizers an, war das vermutlich gar nicht nötig.

(Foto: dpa)

Zürich In der schwersten Finanz-Krise der Fifa seit mehr als einem Jahrzehnt hat sich Joseph Blatter mit einem fürstlichen Gehalt in den Ruhestand verabschiedet. Der inzwischen gesperrte frühere Präsident erhielt 2015 3,32 Millionen Euro vom Fußball-Weltverband, teilte die Fifa am Donnerstag in ihrem Finanzbericht mit. Darin enthalten war im Jahr des immensen Korruptionsskandals auch eine variable Zahlung von knapp 400.000 Euro für sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Im abgelaufenen Geschäftsjahr machte die Fifa einen Verlust von 109,8 Millionen Euro – das erste Minus seit 2002.

Für das Ergebnis machte der Verband unter anderem „unvorhergesehene Kosten“ wie Anwaltsgebühren und Kosten für außerplanmäßige Treffen verantwortlich. Im Vorjahr hatte die Fifa noch einen Gewinn von 127 Millionen Euro verbucht. Die Rücklagen schrumpften um 165 Millionen auf 1,206 Milliarden Euro. Durch gesteigerte Einnahmen rechnet die Fifa derzeit für den Finanzzyklus bis 2018 noch mit einem Gewinn von 90 Millionen Euro, dies ist allerdings mehr als eine halbe Milliarde weniger als in der Prognose von 2014.

Messis Ball, Neymars Hut und Celias Bauch
Fröhliche Fußballfunktionäre
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Erstmals seit Jahren findet die Weltfußballer-Gala ohne Joseph Blatter statt. Den gesperrten FIFA-Chef vermisst aber offenbar niemand. Die Fußball-Familie feiert bei der Vergabe des Ballon d'Or ein entspanntes Fest.

(Foto: dpa)
Messis Ball
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Mit dem Ballon d'Or in seinen Armen stand Lionel Messi in der Interview-Zone des Kongresshauses in Zürich und sah aus wie ein Erstklässler, der seine Schultüte gegen die für einen einzelnen Spieler wichtigste Trophäe eingetauscht hatte. Auch nach seinem fünften Titel als Weltfußballer des Jahres wirkte der argentinische Superstar immer noch nicht wie der Imperator der Fußballwelt. Der ist er aber.

(Foto: AFP)
Lust am Spiel
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Mit 28 Jahren verheißt dessen Lust am Spiel nichts Gutes für seine Konkurrenten. Wichtiger als glänzende Trophäen im Arm bleibt dem Barca-Heroen der Ball am Fuß. „Ich weiß nicht, wie viele Ballon d'Or ich noch gewinnen werde, ich habe doch gerade erst diesen gewonnen“, sagte Messi.

(Foto: AFP)
Tor des Jahres
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Vila Nova's Stürmer Wendell Lira gewann den Preis für das Tor des Jahres. Überglücklich verdrückte er ein paar Tränen.

(Foto: AFP)
Ronaldos Hals
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Cristiano Ronaldo war tapfer gewesen. Interviews hatte er gegeben, jede Menge. Auf der Showbühne hatte er nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Konkurrenten gelobt. Und Lionel Messi hatte er beim Gratulationshandschlag sogar beinahe angelächelt. Doch was genug war, war genug.

(Foto: AFP)
Selfies auf der Bühne
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In der Mixed Zone wurde Ronaldo nicht mehr gesehen. Durch den Hinterausgang verließ der Zweite der FIFA-Wahl das Kongresshaus, denn die Niederlage gegen Messi tat Ronaldo dann doch wieder weh. Statt mit dem vierten Titel mit seinem Dauerrivalen gleichzuziehen, musste bei dem Portugiesen die Erkenntnis reifen, dass er gegen den zwei Jahre jüngeren Kontrahenten keine Chance hat, wenn der auf seinem Normalniveau agiert.

(Foto: Reuters)
Neymars Hut
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Manchmal kann es eine Erleichterung sein, nicht Zweiter, sondern Dritter zu werden. Der Sieg ist immerhin nicht knapp verpasst worden. So sah man einen gut gelaunten Neymar bei der Party zum Ballon d'Or. „Messi und Ronaldo sind eine Inspiration für mich“, sagte der Brasilianer, der zwei Jahre nach seinem Wechsel zum FC Barcelona erstmals den Sprung ins Toptrio der Weltfußballer-Gala geschafft hatte.

(Foto: AFP)

„Ich glaube, dass wir mit den jüngst verabschiedeten Reformen die Kurve bekommen haben und dass die Fifa stärker als je zuvor daraus herausgeht“, sagte der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Ich verspreche, dass ich dies während meiner Präsidentschaft schaffen werde und die Fifa in eine strahlende und nachhaltige Zukunft führe, so dass wir wieder unseren vollen Fokus auf den Fußball richten können.“

Mit der zuletzt beschlossenen Statuten-Änderung wird die Veröffentlichung des Gehalts auch für den Blatter-Nachfolger künftig zur Regel. Der für sechs Jahre gesperrte Blatter, der am Donnerstag beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen das Urteil der Fifa-Ethikkommission einlegte, hatte aus seinem Salär stets ein großes Geheimnis gemacht. Das Gehalt fällt etwas geringer als erwartet aus - 2015 war allerdings kein Jahr mit einer lukrativen Weltmeisterschaft. Blatter war Ende Februar 2016 von Infantino abgelöst worden.

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