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Fifa schützt WM Frühwarnsystem gegen Wettmanipulation

Der Weltfußballverband Fifa sieht sich mit seinem neuen Frühwarnsystem gut vorbereitet, um Wett- und Spielmanipulationen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland zu verhindern. Karl-Heinz Rummenigge hat unterdessen einen Ehrenkodex für Profifußballer gefordert.

FRANKFURT. "Ich denke, wir haben die notwendigen Schritte unternommen und das nicht nur für die Weltmeisterschaft", sagte Fifa-Generalsekretär Urs Linsi in Frankfurt. Das im Januar von dem Verband ins Leben gerufene Unternehmen FIFA Early Warning System GmbH werde ungewöhnliche Wettvorgänge in allen Wettbewerben beobachten, auch bei der WM. Dabei werde die Fifa mit anderen Firmen zusammenarbeiten, die sich auf das Aufspüren von Wettmanipulationen spezialisiert hätten, sagte Linsi zum Abschluss einer Schiedsrichter-WM-Tagung.

Die Fifa hat das Frühwarnsystem als Reaktion auf den Wettskandal in Deutschland um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer im vergangenen Jahr installiert. Hoyzer wurde im November wegen der Manipulation von Fußballspielen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sperrte ihn auf Lebenszeit. Anfang März war bekannt geworden, dass die Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts neuer Wettmanipulationen in der Zweiten Fußball-Bundesliga und in den Regionalligen ermittelt. Schiedsrichter sollen diesmal davon nicht betroffen sein.

Als Konsequenz aus den Verdächtigungen hat der Vorstandschef des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, einen Ehrenkodex für Profifußballer gefordert. "Es wäre das Beste, einen Ehrenkodex zu verabschieden, wonach sich weder Spieler noch Trainer, Funktionäre oder Manager an Wetten beteiligen dürfen", sagte Rummenigge der "WirtschaftsWoche". Dies sei eindeutig eine Aufgabe für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL), "die ja bereits die Erfahrung mit dem Schiedsrichterskandal gemacht haben", sagte Rummenigge.

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