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Fußball 2.Bundesliga Schachner stellt Zukunft bei 1 860 in Frage

Trainer Walter Schachner denkt offenbar über einen Abschied von Zweitligist 1 860 München nach. "Ich weiß nicht, ob ich bleibe", so der Österreicher. Schachner besitzt bei den "Löwen" noch einen Vertrag bis 2008.

Der Trainer von Zweitligist 1 860 München, Walter Schachner, hat seine weitere Zukunft bei den "Löwen" offen gelassen. "Ich kann nicht planen. Erstens, weil ich nicht weiß, ob wir die Klasse halten. Zweitens, weil ich nicht weiß, was wir in der neuen Saison für ein Budget haben. Und drittens, weil ich nicht weiß, ob ich bleibe", sagte der Österreicher vor der richtungweisenden Partie am Sonntag gegen den 1. FC Saarbrücken

Nur magere zwölf Punkte aus 14 Spielen hat Schachner mit den "60ern" seit seinem Amtsantritt geholt. Der Vertrag von "Schoko" gilt bis 2008. Schachner scheint mit seinem Latein jedoch am Ende. Mehr könne man für die Mannschaft nicht tun, sagte er frustriert, nachdem Trainingslager, Motivationsseminare oder Suspendierungen einzelner Spieler keine Wirkungen gezeigt hatten.

"Löwen" plagen Finanzprobleme

Bei einem Gang in die Drittklassigkeit - derzeit liegen die "Löwen" noch vier Punkte vor den Abstiegsrängen - scheint die Zukunft des Traditionsklubs ungewisser denn je. Trotz einer Finanzspritze in Höhe von elf Mill. Euro durch Erzrivale und Nachbar Bayern München, der die Anteile der "Löwen" am Stadion übernahm, ist die Lizenz selbst für die 2. Liga noch immer nicht in trockenen Tüchern.

Wie prekär die Situation beim TSV 1 860 ist, zeigt auch ein bisher wohl einmaliger Aufruf eines Vereinsvertreters an die eigenen Fans. Geschäftsführer Stefan Ziffzer forderte die "Löwen-Anhänger" per Pressemitteilung auf, das Team "mit aller Kraft" auszupfeifen, wenn sie gegen Saarbrücken nicht von der ersten Minute an "Tugenden wie Herz, Leidenschaft, Kampfgeist und Laufbereitschaft" an den Tag lege. Ziffzer begründete den ungewöhnlichen Appell so: "Wir können ja nicht Höchstleistung von unserer zahlenden Kundschaft einfordern, gleichzeitig aber die Leistung verweigern."

© SID

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