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Fußball Afrika-Cup Fabisch-Rücktritt offenbar vom Tisch

Aufatmen beim Verband Benins. Nach einem Gespräch mit dem Sportminister des Landes ist ein Rücktritt des deutschen Trainers Reinhard Fabisch offenbar kein Thema mehr. "Ich werde bleiben", sagte Fabisch dem sid.

Der deutsche Trainer Reinhard Fabisch hat bei der Nationalmannschaft Benins bereits vor der ersten Afrika-Cup-Partie gegen Mali am Montag für Aufregung gesorgt. Der Ex-Profi von Borussia Dortmund stellte im Machtkampf mit Benins bestem Spieler Mouritala Ogoubiyi klar, er werde den von ihm aussortierten Tunesien-Legionär nicht in den Kader zurückholen.

Sollte dies der nationale Fußball-Verband verlangen, werde er sein erst im Dezember aufgenommenes Amt zur Verfügung stellen. Nach einem Gespräch mit dem Sportminister des Landes ist ein Rücktritt jedoch kein Thema mehr.

"Der Sportminister hat mir volle Rückendeckung zugesichert. Ich werde bleiben", sagte Fabisch dem sid. Zuvor hatte er den Verband unter Druck gesetzt: "Ich reise ab, wenn Ogoubiyi zum Team stoßen sollte." Ogoubiyi habe sich "mir und dem Team gegenüber respektlos verhalten. Kein Trainer kann so etwas akzeptieren".

Ogoubiyi war unter anderem nicht wie alle anderen Spieler bei der traditionellen Flaggen-Übergabe am Präsidenten-Palast im Vorfeld des Afrika-Cups anwesend gewesen. "Nachdem er dafür eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 5 000 Euro bezahlt hat, verpasste er beim Abflug nach Ghana den Flieger. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht", erklärte Fabisch. Da Ogoubiyi jedoch als stärkster Akteur des Teams gilt, sollen Funktionäre des Verbandes mit ihm über eine Rückkehr verhandelt haben.

© SID

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