Fußball Ballack will sich nicht vor Januar festlegen

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Im Ausland kämen für Ballack angeblich nur zwei Vereine in Frage, beteuerte der angeblich von Real Madrid, Manchester United sowie AC und Inter Mailand umworbene Star. In England berichteten mehrere Zeitungen von einem vermeintlichen Angebot von Manchester United mit einem Jahresgehalt von angeblich neun Mill. Euro. Genau diese Summe - 36 Mill. Euro für einen Vierjahresvertrag - soll auch das zurückgezogene Bayern-Angebot beinhaltet haben. Energisch wehrte sich Ballack gegen den Vorwurf, finanzielle Fragen in den Mittelpunkt zu stellen. Entsprechende Medienberichte bezeichnete er als „Polemik, die da gegen mich betrieben wird“.

Ballack nahm nach seiner im Länderspiel in Frankreich erlittenen Oberschenkelzerrung wieder nicht am Training des FC Bayern teil und ließ sich stattdessen behandeln. Ein Einsatz in der Bundesliga-Partie des Tabellenführers bei Arminia Bielefeld ist damit weiter fraglich. Unsicher ist auch noch die Reaktion der Bayern-Fans auf Ballack, der auch Pfiffe ertragen könnte.

Erstaunlich versöhnliche Worte schlagen Ballack aus der Bayern-Führungsriege entgegen. „Nein, die Tür bleibt offen. Wenn er morgen käme und sagt, dass er bleiben will - wunderbar“, sagte Beckenbauer der „Bild“-Zeitung. „Es wird nicht leicht einen gleichwertigen Nachfolger zu finden“. Die Liste vermeintlicher Ersatz-Kandidaten ist allerdings lang und die Gerüchteküche kräftig am Brodeln.

HSV-Star van der Vaart schickte erstmal eine präventive Absage: „Geld ist kein Argument, ich will Spaß haben. Und den habe ich beim HSV“, sagte er der „Hamburger Morgenpost“. Sollten die Bayern aber tatsächlich die Fühler nach ihm ausstrecken, dürfte sich die Einstellung des Niederländers wie bei vielen anderen Profis zuvor wohl ändern.

Mittlerweile schalten sich auch die Geldgeber der Bayern in die Diskussion ein und sprechen sich gegen die von Trainer Felix Magath ins Spiel gebrachte interne Lösung aus: „Michael Ballack kann man nur mit einem Weltstar ersetzen. Er ist so ein dominierender Spieler, dass man einen Kracher holen muss, einen Topspieler aus dem Ausland, um die Mannschaft auf Niveau zu halten“, sagte der Vorstandschef von Bayern-Sponsor adidas, Herbert Hainer, der zudem stellvertretender Aufsichtsratschefs der Vereins-AG ist, der „Sport-Bild“.

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