Fußball-Bundesliga FC Bayern verleiht Badstuber an Schalke

Es ist offiziell: Bayern-Profi Holger Badstuber wechselt auf Leihbasis nach Schalke. Der leidgeprüfte Verteidiger soll dort endlich wieder Spielpraxis sammeln.
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Der Verteidiger wird an den FC Schalke 04 verliehen. Quelle: dpa
Holger Badstuber

Der Verteidiger wird an den FC Schalke 04 verliehen.

(Foto: dpa)

Doha/BenidormDer Wechsel von Holger Badstuber vom FC Bayern zum FC Schalke 04 ist perfekt. Vorbehaltlich des Medizinchecks verleihen die Münchner den 27 Jahre alten Verteidiger mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende. Dies teilten beide Bundesligisten am Dienstag mit.

Laut „Sport-Bild“ und dem TV-Sender Sky soll der Verteidiger unterdessen seinen Vertrag in München bis 2018 verlängert haben. In der Mitteilung des deutschen Rekordmeisters war davon allerdings noch nicht die Rede. Badstubers ursprünglicher Kontrakt lief bei den Münchnern nur noch bis zum Sommer.

Rote Bullen, Torgeilheit und Trainerschwund
Top: RB Leipzig
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Auch die deutliche 0:3-Niederlage beim FC Bayern konnte dem Aufsteiger aus Sachsen die bis dato fantastische Hinserie nicht verderben. 36 Punkte nehmen die Leipziger mit ins Jahr 2017, eine hervorragende Ausgangsposition. „Ich bin bis hierher sehr stolz auf das, was diese Mannschaft geleistet hat“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl nach der „Lehrstunde“ von München. Das Saisonziel, eine „sorgenfreie Saison zu spielen“, hat der Emporkömmling praktisch schon erreicht.

Flop: Trainer
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Viktor Skripnik (im Bild), Bruno Labbadia, Dieter Hecking, Markus Kauczinski, Norbert Meier, Dirk Schuster und André Schubert: Bereits sieben Trainer mussten ihren Posten in der Hinrunde abgeben. Der Trend geht bei der Folgebesetzung immer mehr zu Lösungen aus dem eigenen Lager wie bei Alexander Nouri (Bremen) oder Valérien Ismaël (Wolfsburg). Darmstadt und Augsburg ließen sich Zeit und stellten zunächst Ramon Berndroth und Manuel Baum als Interimslösung ein.

Top: Torhungrige Stürmer
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In der vergangenen Spielzeit lieferten sich Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund) und Robert Lewandowski vom FC Bayern ein Wettschießen um die Torjägerkanone. Auch in dieser Saison haben der Gabuner (16 Tore) und der Pole (12) schon wieder ein prall gefülltes Torekonto. Doch auch Angreifer Anthony Modeste (im Bild), der 13 von 21 Treffern des 1. FC Köln erzielt hat, mischt im Kampf um die Torjägerkanone munter mit.

Flop: Hamburger SV
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Der krisengeplagte Traditionsclub legte einmal mehr ein Halbjahr voller Pleiten, Pech und Pannen hin. Bruno Labbadia musste als Trainer gehen, Dietmar Beiersdorfer wurde seine Posten als Sportdirektor und Vorstandsvorsitzender los, Jörn Wolf trat als Medienchef ab, und auch Aufsichtsratsboss Karl Gernandt zog sich zurück. Sportlich? 13 Punkte, 31 Gegentore und – mal wieder – der Relegationsrang 16. Neuer starker Mann ist Heribert Bruchhagen, der den Verein als Vorstandsboss in eine bessere Zukunft führen soll.

Top: Julian Nagelsmann
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Mit 29 Jahren ist Nagelsmann der jüngste Chefcoach der Bundesliga-Geschichte. Nach den ersten zehn Monaten seiner Amtszeit steht er bereits auf einer Stufe mit dem Titelverteidiger in der Champions League – zumindest statistisch: Seine Hoffenheimer sind als einziges Team neben Real Madrid in den europäischen Topligen noch ungeschlagen.

Flop: Schiedsrichter
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Zu einem Ärgernis gerieten im ersten Fußball-Halbjahr die Schiedsrichter und deren Leistungen. Selbst Routiniers wie Felix Brych und Wolfgang Stark (im Bild, M.) hatten in dem Hochgeschwindigkeitsspiel mitunter Probleme. Die Torlinientechnik wurde zwar eingeführt, jedoch wird der Ruf nach dem bereits beschlossenen Videobeweis in der Liga nach der vergangenen Halbserie immer lauter.

Top: Spannung in der Liga
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Die ersten vier Verfolger von Tabellenführer FC Bayern? Leipzig, Hertha, Frankfurt und Hoffenheim. Wohl selten hat eine Tabellenkonstellation eine so spannende Rückserie versprochen wie in dieser Spielzeit. Vize-Meister Dortmund lauert zwar auf Rang sechs, die weiteren Topteams aus Leverkusen, Schalke, Wolfsburg oder Gladbach haben aber bereits einen beträchtlichen Rückstand auf die internationalen Ränge.

„Holger ist ein verdienter Spieler. Er war oft verletzt, jetzt ist er aber wieder körperlich fit und möchte zu mehr Einsätzen kommen. Daher hat er uns gebeten, auf Leihbasis zu Schalke 04 wechseln zu dürfen“, erklärte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Diesem Wunsch haben wir gerne entsprochen. Wir hoffen, dass Holger in den kommenden Monaten viele Einsatzminuten sammelt, und wünschen ihm nur das Beste.“

Badstuber wird den Angaben zufolge in den kommenden Tagen den Medizincheck bei Schalke absolvieren. „Ich bin dankbar, dass der FC Bayern meinem Wunsch nachgekommen ist. Ich möchte auf Schalke die Spielpraxis sammeln, die ich jetzt brauche, und freue mich auf meine Zeit in Gelsenkirchen“, erklärte Badstuber, der nach Guido Burgstaller (1. FC Nürnberg) der zweite Winterzugang für die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl ist.

„Die meisten vertragen eh nicht viel“
„Die Fesseln können nicht so schlecht gewesen sein, so wie wir die letzten Jahre vorneweg marschiert sind.“
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Replik von Kapitän Philipp Lahm nach dem 6:0 gegen Bremen am 1. Spieltag auf die Aussage von ARD-Experte Mehmet Scholl, die Bayern seien von Pep Guardiolas Fesseln befreit worden.

„Ich komme aus Schweden. Da ist man 35 Grad nicht gewöhnt – minus 35 vielleicht.“
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Gladbachs Linksverteidiger Oscar Wendt zur „Hitzeschlacht“ gegen Bayer Leverkusen am 1. Spieltag.

„Wir werden uns nicht hinten reinstellen und eine Kerze anzünden.“
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Ingolstadts damaliger Trainer Markus Kauczinski nach dem 2. Spieltag zur kommenden Herkulesaufgabe beim FC Bayern München.

„Wir hatten einen Plan. Er hat nur einfach nicht funktioniert.“
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Leverkusens Nationalspieler Julian Brandt nach der 1:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt am 3. Spieltag.

„Nein, ich muss ja früh ins Bett. Ich muss doch morgen um 14.00 Uhr zum Tanztee.“
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Darmstadts damaliger Trainer Norbert Meier, am 4. Spieltag mit 58 damals ältester Bundesliga-Trainer, auf die Frage, ob er das 1:1 gegen Hoffenheim und seinen Geburtstag noch ein bisschen feiere.

„Ich will nicht, dass wir wie Werder Bremen spielen - das wäre ja verrückt.“
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Der frühere Werder- und damalige Wolfsburg-Manager Klaus Allofs zur 1:2-Niederlage des VfL in Bremen am 5. Spieltag.

„Ein faires Spiel sagt der Trainer der Mannschaft mit 21 Fouls zum Trainer der Mannschaft mit sieben Fouls.“
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Dortmunds Trainer Thomas Tuchel nach dem 0:2 bei Bayer Leverkusen am 6. Spieltag zur Aussage seines Kollegen Roger Schmidt.

Der leidgeprüfte Verteidiger hatte in dieser Saison am 26. Oktober beim Erfolg im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg nach 259 Tagen sein emotionales Pflichtspiel-Comeback bei den Münchnern gegeben.

Vorausgegangen war eine lange Leidensgeschichte des 31-maligen Nationalspielers. Am 1. Dezember 2012 erlitt Badstuber den ersten von zwei Kreuzbandrissen im rechten Knie, musste insgesamt viermal am Gelenk operiert werden. Zwei schwere Verletzungen im linken Oberschenkel und ein Sprunggelenkbruch vor knapp einem Jahr stoppten den Innenverteidiger erneut.

Nun erfolgt zumindest bis zum Sommer ein Neuanfang bei Schalke 04. „Er ist in wirklich guter Verfassung, wird von Tag zu Tag besser“, hatte Münchens Trainer Carlo Ancelotti seinen Schützling noch gelobt. Beim Testspiel am Dienstag gegen KAS Eupen stand Badstuber bereits nicht mehr im Kader der Bayern. „Holger Badstuber ist ein sehr erfahrener Spieler. Über seine Qualität müssen wir nicht reden“, hatte Weinzierl zuvor gesagt.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Fußball-Bundesliga: FC Bayern verleiht Badstuber an Schalke"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

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