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Fußball Bundesliga Hertha-Stürmer Woronin für drei Spiele gesperrt

Andrej Woronin von Bundesligist Hertha BSC Berlin ist nach einer Tätlichkeit vom DFB zu drei Spielen Sperre und einer Geldstrafe von 10 000 Euro verurteilt worden.
Andrej Woronin muss drei Spiele zusehen. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Andrej Woronin muss drei Spiele zusehen. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Andrej Woronin vom Bundesligisten Hertha BSC Berlin für drei Spiele gesperrt. Der Ukrainer hatte bei der 0: 2-Niederlage des Hauptstadtklubs am vergangenen Samstag in Hannover nach einer Tätlichkeit an Leon Andreasen (89.) die 1 000. Rote Karte der Bundesliga-Geschichte gesehen. Außerdem muss der 29-Jährige 10. 000 Euro Geldstrafe bezahlen. Der Klub teilte mit, dass er die Strafe akzeptieren werde.

Der Kontrollausschuss hatte eine Sperre von vier Spielen verlangt, Hertha konnte eine mildere Strafe durchsetzen. "Eine Sperre von drei Spielen ist besser als eine Zwangspause von vier Spielen. Schade, dass es nicht noch weniger geworden sind. Aber es war ja auch kein böses Foul so wie von Eduardo", sagte Woronin. Wiederholungstäter Carlos Eduardo vom Liga-Konkurrenten 1 899 Hoffenheim war wegen eines Ellenbogenschlags gegen Philipp Bönig im Spiel gegen den VfL Bochum (0:3) für fünf Spiele gesperrt worden.

Herthas mit elf Treffern bester Torschütze der laufenden Saison wird dem Klub in einer ganz wichtigen Phase fehlen. So ist der Ukrainer in den Duellen mit Werder Bremen, Hoffenheim und dem Hamburger SV nicht dabei und hat damit seine Chancen auf einen neuen Vertrag in Berlin selbst reduziert. Die Hauptstädter hatten erklärt, dass sie "Leihspieler" Woronin vom englischen Rekordmeister FC Liverpool nur im Falle von Zusatzeinnahmen aus der Champions League verpflichten könnten.

Das Sportgericht des DFB wertete Woronins Vergehen als "zwei rechtlich selbständige Handlungen". Der Torjäger hatte zuerst Andreasen von den Beinen geholt und ihm danach den Ball an den Körper geschossen.

Chancen für Pantelic-Einsatz steigen

Nach Woronins Ausfall sind die Chancen von Marko Pantelic auf einen Einsatz von Beginn an am Sonntag gegen Bremen (17.00 Uhr/live bei Premiere) deutlich gestiegen. Der Serbe meldete sich am Mittwoch nach einer Adduktoren-Verletzung zurück und absolvierte erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining. "Ich gebe für den Klub bis zum Ende alles", sagte Pantelic, der Hertha am Ende der Saison wohl verlassen wird. Zuletzt fand sich der Stürmer auf der Reservebank wieder, nachdem er seinen Stammplatz an Woronin verloren hatte.

Neben Woronin müssen die Berliner gegen Bremen auf Kapitän Arne Friedrich verzichten. Der Nationalspieler muss wegen einer Operation am Innenmeniskus pausieren. Mittelfeldspieler Patrick Ebert fehlt wegen der fünften Gelben Karte.

© SID

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