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Fußball Bundesliga Hoeneß setzt weiter auf defensive Transferpolitik

Investitionen im ganz großen Stil wird es bei Rekordmeister Bayern München auch in Zukunft nicht geben. Manager Uli Hoeneß begründet dies mit fehlenden Finanzmitteln im Vergleich zur internationalen Konkurrenz.

Rekordmeister Bayern München hat für rund 26 Mill. Euro seinen Kader für diese Saison verstärkt, das ganz große finanzielle Risiko hat der Klub aber erneut gescheut - und an der Vorsicht im Umgang mit dem Festgeldkonto wird sich so bald auch nichts ändern. Investitionen im ganz großen Stil werde es bei den Bayern nicht geben, sagte Manager Uli Hoeneß dem Internetportal Sport1.de, "weil wir das auf Dauer nicht können".

"Selbst wenn wir mit Einkäufen von 100 Mill. Euro die Champions League gewinnen, fehlen mir plötzlich 60, 70 Mill. in der Kasse. Und du bekommst durch den Champions-League-Sieg nicht 70 Mill. zurück", sagte Hoeneß. Die den Bayern so aufgezwungene finanzielle Zurückhaltung erklärt laut Hoeneß auch den Rückstand der Mannschaft auf die internationale Konkurrenz.

Kluft der Transfermöglichkeiten permanent größer geworden

"Die Kluft der Transfermöglichkeiten ist einfach permanent größer geworden", sagte er: "Und das schlägt sich natürlich auch in den Mannschaften nieder." Mitverantwortlich für diese Situation macht Hoeneß die im internationalen Vergleich unterschiedlich gut dotierten Fernseh-Verträge. Die Bayern würden pro Saison etwa 116 Mill. Euro weniger ein als Champions-League-Sieger FC Barcelona einnehmen, "und das sieben Jahre lang. Und gegen die müssen wir antreten."

Aufgrund dieser Differenz habe sein Klub in diesem Jahr auch nur moderate Ziele in der "Königsklasse". Die Vorgabe sei zunächst die K.o.-Runde. "Ich kann nicht als Ziel ausgeben weiterzukommen, wenn ich im Achtelfinale gegen Barcelona oder Chelsea spiele", sagte er. Dennoch sieht Hoeneß die Bayern hinter den Top-Favoriten Barcelona, FC Chelsea, Real Madrid, FC Arsenal und AC Mailand in einem Kreis von fünf Teams, die sich durchaus Hoffnungen auf den Titel machen können.

© SID

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