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Fußball Bundesliga Klinsmann: "Wollen Maximal-Ausbeute holen"

Nach dem knappen Sieg gegen Bielefeld dürfte es um Bayern-Trainer Klinsmann etwas ruhiger werden. In den letzten sechs Spielen will der Coach "fast die Maximal-Ausbeute holen."
Trainer Jürgen Klinsmann. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Trainer Jürgen Klinsmann. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Nach dem knappen 1:0-Erfolg gegen Arminia Bielefeld dürfte Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann wieder besser schlafen. Im Interview sprach der Coach über sein Saisonziel, unbedingt Meister werden zu wollen, und über die Spekulationen um seinen Posten.

Frage: "Jürgen Klinsmann, keine zwei Wochen nach dem 0:4-Debakel in Barcelona ist beim FC Bayern wieder etwas Ruhe eingekehrt. Glauben Sie wieder an den Titel?"

Jürgen Klinsmann: "Wir wandern auf einem schmalen Grat. Wir erleben eine Saison voller Ausfälle, immer wieder verletzen sich wichtige Spieler. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem wir wieder ganz oben stehen. Und wenn es am 34. Spieltag ist."

Frage: "Doch trotz des Sieges liegt Wolfsburg mit ihrem Vorgänger Felix Magath weiter mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze..."

Klinsmann: "Es sind noch 18 Punkte zu vergeben. Wir wollen fast die Maximal-Ausbeute holen, um früher oder später an ihnen vorbeizuziehen. Wir sind zufrieden, mit drei Punkten zurückreisen zu dürfen. Das war sehr wichtig, um an Wolfsburg dranzubleiben."

Frage: "In den vergangenen Wochen wurde über ihre Zukunft spekuliert. Carlo Ancelotti und Matthias Sammer wurden als ihre Nachfolger gehandelt. Belastet Sie diese Situation?"

Klinsmann: "Was alles diskutiert wird, ist eine externe Geschichte. Das interessiert mich nicht. Die Erwartung bei den Bayern ist, immer deutscher Meister zu werden. Automatisch. Wir werden alles daran setzen, Wolfsburg abzufangen."

Frage: "Uli Hoeneß und Sie haben an der Seitenlinie mitgefiebert wie selten. War ihnen klar, dass dieses Spiel ein Schicksalsspiel sein könnte?"

Klinsmann: "Das ist klar, der Uli und ich hätten die Kugel am liebsten selbst über die Linie gedrückt. Aber meine Mannschaft hat das super gemacht. Sie hat jetzt zwei Tage frei, das haben sich die Jungs mehr als verdient. Die Stimmung in der Kabine war bestens."

© SID

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