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Fußball Bundesliga "Poldi" soll über Regionalliga in Topform zur EM

DFB-Sportdirektor Matthias Sammer rät Lukas Podolski, über Einsätze in der Reserve von Bayern München zu alter Stärke zu finden: "Für die Leistung braucht er Spielpraxis".

DFB-Sportdirektor Matthias Sammer hat Bayern Münchens Nationalspieler Lukas Podolski dazu geraten, sich möglicherweise auch über Einsätze in der zweiten Mannschaft die nötige Spielpraxis für die Europameisterschaft 2008 zu holen. "Er darf sich nicht zu schade sein, auch in der Regionalliga zu spielen", sagte der frühere Nationalspieler nach einer Premiere-Talkrunde in München. "Das Wichtigste für einen Spieler sollte sein, dass er mindestens einmal pro Woche ein Match bestreitet", ergänzte er.

Hintergrund von Sammers Vorschlag ist Podolskis Situation beim FC Bayern, wo er in der internen Stürmer-Rangliste hinter Luca Toni und Nationalmannschafts-Kollege Miroslav Klose sowie Jan Schlaudraff derzeit nur auf Rang vier steht. "Das Thema Mangel an Spielpraxis macht mich unruhig", sagte Sammer. Podolski habe von Bundestrainer Joachim Löw "einen Vertrauensvorschuss erhalten, aber am Ende zählt knallhart nur das Prinzip Leistung. Ich sage immer: Leistung ist planbar, Erfolg nur bedingt. Und für die Leistung braucht er Spielpraxis".

Verständnis äußerte Sammer in diesem Zusammenhang für Trainer Ottmar Hitzfeld, der erklärt hatte, für ihn habe der Erfolg mit dem FC Bayern im Vordergrund zu stehen. Daher könne er sich auch nicht in erster Linie um die Spielpraxis der Nationalspieler sorgen. "Das ist sein Recht, und der DFB respektiert das", sagte Sammer.

© SID

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