Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fußball Bundesliga Streit erlebt Spießrutenlauf bei Schalke-Reserve

Harte Zeiten für Albert Streit auf dem Schalker Abstellgleis: Der zur Reserve degradierte Akteur wurde beim Spiel gegen Waldhof Mannheim von eigenen Fans bespuckt und beschimpft.
Es gab schon bessere Zeiten für Albert Streit. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Es gab schon bessere Zeiten für Albert Streit. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Erst die Ausmusterung, dann ein Spießrutenlauf: Albert Streit ist bei seinem ersten Spiel für die Regionalliga-Mannschaft des Bundesligisten Schalke 04 bespuckt und beschimpft worden. Der Mittelfeldspieler, den Felix Magath zunächst suspendiert und dann zu den Amateuren abgeschoben hatte, musste sich beim 0:1 gegen Waldhof Mannheim von einem Teil der 700 Zuschauer die übelsten Beleidigungen anhören.

"Das war einfach nur asozial. Ich wurde behandelt wie ein Verbrecher, wie ein Krimineller", berichtete Streit dem Express: "Es waren zehn Schalke-Fans. Hurensohn war das harmloseste Wort, das sie mir entgegengeschleudert haben. Sie haben meine Mutter beleidigt, haben mir gedroht: "Nach dem Spiel hauen wir Dir auf die Fresse. Verpiss Dich aus Schalke, sonst kriegst Du Probleme."

Anschließend sei er bespuckt worden, habe aber ausweichen können. "Zum Glück konnte mich keiner auf dem Weg zu meinem Auto abpassen", sagte Streit. Dennoch habe er "keine Angst vor den Chaoten" und wolle weiter für Schalke II spielen.

Die Anhänger beschimpften Streit während der gesamten Partie und forderten Trainer Oliver Ruhnert auf, den Spieler auszuwechseln. Streit spielte jedoch durch.

© SID

Startseite
Serviceangebote