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Fußball DFB-Pokal Elferkiller Wiese bucht Werders Berlin-Ticket

Teil eins des Nord-Duells in vier Akten geht an Bremen: Tim Wiese hat Werder Bremen ins Pokalfinale geführt und die Chance auf die Teilnahme am Europacup erhalten. Der Nationaltorwart war der Held der Bremer beim 3:1 im Elfmeterschießen des Halbfinal-Duells beim Hamburger SV.
Und wieder ist Tim Wiese da: Drei von vier Elfmetern des HSV parierte der Werder-Torwart und wurde damit zum Matchwinner für die Bremer. Quelle: dpa

Und wieder ist Tim Wiese da: Drei von vier Elfmetern des HSV parierte der Werder-Torwart und wurde damit zum Matchwinner für die Bremer.

(Foto: dpa)

HB HAMBURG. Dank der drei Heldentaten von Wiese gegen Marcell Jansen, Ivica Olic und Jerome Boateng zog Werder zum neunten Male ins Endspiel ein. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Am 30. Mai ist im Berliner Olympiastadion Bayer Leverkusen der Gegner des Bundesliga-Zehnten.

Per Mertesacker (11.) hatte Werder in Führung geschossen, Ivica Olic (67.) schaffte zunächst den Ausgleich für die Hamburger. In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit sah zudem noch HSV-Kapitän David Jarolim wegen groben Foulspiels gegen Mesut Özil die Rote Karte. Die Überzahl konnte Bremen in der Verlängerung aber nicht nutzen, hatte aber im Elfmeterschießen das Glück und Wiese auf seiner Seite.

"Ein Super-Abend" für Tim Wiese

"Das ist ein Super-Abend für mich und die ganze Mannschaft. Wir sind als Außenseiter ins Spiel gegangen und haben dann ein Klasse-Spiel gemacht", sagte der Nationaltorwart. „Wir waren am Ende die glücklichere Mannschaft“, räumte dagegen Werder-Sportdirektor Klaus Allofs ein. Piotr Trochowski war nach der bitteren Niederlage bedient: "Wir haben sehr gut gespielt und uns in Unterzahl mit viel Energie gewehrt. Leider wurden wir im Elfmeterschießen dafür nicht belohnt. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in den beiden anderen Wettbewerben nach vorne kommen."

Der HSV hat damit die erste seiner zuvor drei Titelchancen verspielt und muss weiterhin auf die Fahrt nach Berlin warten. Zuletzt konnten die Hamburger 1987 dort einen Titel gewinnen. Schon an den Donnerstagen der kommenden beiden Wochen stehen sich beide Teams erneut in den Halbfinalspielen um den Uefa-Cup gegenüber. Und auch im Bundesliga-Schlussspurt treffen die beiden Klubs am 31. Spieltag noch aufeinander.

Nicht der HSV bestimmte über weite Strecken Tempo und Rhythmus der Begegnung, sondern die selbstbewusst und souverän auftrumpfenden Bremer. Der Bundesliga-Zehnte besaß zudem in Diego einen Ideengeber, wie er in Reihen der Hamburger vermisst wurde. Alex Silva konnte die Kreise des gerade erst von einer Oberschenkelverletzung genesenen Brasilianers nicht immer einengen. In Überzahl ließen die Gäste allerdings die Entschlossenheit vermissen.

Das Offensivkonzept von HSV-Trainer Martin Jol mit drei Angreifern ging lange Zeit nicht auf. Der Niederländer korrigierte erst nach der Pause seinen Fehler und belebte mit dem Einsatz von Piotr Trochowski und Jonathan Pitroipa das Flügelspiel. Nach dem Platzverweis für Jarolim beschränkte sich der HSV vor allem auf die Defensive, hatte aber bei Kontern ebenso die Chance zum 2:1 wie Werder auf der Gegenseite.

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