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Fußball EM Kiew steht für EM 2012 auf der Kippe

Ein Handelszentrum neben dem Sportkomplex Olympijski stellt den Standort Kiew für die EM 2012 in Frage. Das Gebäude könnte die Sicherheit gefährden, da es Ausgänge des Stadions blockiere.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew droht während der EM 2012 in der Ukraine und Polen kein Ball zu rollen. Grund ist der weiterhin umstrittene Zustand des im Bau befindlichen Handelszentrums neben dem Sportkomplex Olympijski. Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine will den Abriss des Zentrums per Gerichtsbeschluss erzwingen.

Wie sie per Pressemitteilung bekannt gab, gefährde der Bau, "der unter Verletzung gesetzlicher Normen und Bauvorschriften stattfindet, das Funktionieren des Sportkomplexes und macht die Durchführung der Finalrunde der Fußball-EM 2012 in Kiew unmöglich". Daher will die Generalstaatsanwaltschaft vor dem Wirtschaftsgericht in Kiew ein Verfahren gegen die Bauherren anstrengen und den Abriss erwirken.

Eigentlich ist Kiew als Finalort der EM vorgesehen. Doch auch eine Kontrollkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hatte bereits Bedenken geäußert, das Handelszentrum könne die Sicherheit gefährden, da es Ausgänge des Stadions blockiere. Im August hatte der ukrainische Staatspräsident Wiktor Juschtschenko einen Erlass unterzeichnet, nach dem die Regierung und die Stadtverwaltung Kiew angewiesen werden, Maßnahmen zum Abriss des umstrittenen Gebäudes zu ergreifen. Er habe vom Eigentümer bereits positive Signale für den Fall erhalten, dass die Austragung der Partien tatsächlich gefährdet sei, sagte Juschtschenko damals.

© SID

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