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Fußball EM Zauberhafte Gala: DFB-Frauen stürmen zum EM-Titel

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Die Mutter des Sieges: Bundestrainerin Silvia Neid jubelt. Quelle: dpa

Die Mutter des Sieges: Bundestrainerin Silvia Neid jubelt.

(Foto: dpa)

Für die Engländerinnen bleibt es dagegen dabei, dass sie gegen die Deutschen nichts zu bestellen haben. Die Mannschaft aus dem Fußball-Mutterland, die sich schon bei der ersten EM 1984 im Finale den Schwedinnen geschlagen geben musste, kassierte die 17. Pleite im 19. Duell mit den Deutschen.

Vor 15 877 Zuschauern im Olympiastadion von Helsinki begannen die Deutschen, die ohne Abwehrchefin Ariane Hingst (Meniskus- und Knorpelschaden) auskommen mussten, zunächst verhalten. England agierte überraschend offensiv und hatte durch einen Freistoß von Fara Williams die erste gute Möglichkeit (9.).

Auf der Tribüne drückten derweil zahlreiche prominente Zuschauer der deutschen Auswahl die Daumen. Neben Bundespräsident Köhler und Innenminister Wolfgang Schäuble waren auch Dosb-Präsident Thomas Bach, DFB-Präsident Theo Zwanziger sowie DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder nach Finnland gekommen.

Die Ehrengäste sahen nach der Anfangsphase einen deutschen Doppelschlag. Zunächst erzielte Spielführerin Prinz nach guter Vorarbeit von Sturmpartnerin Grings ihr erstes EM-Tor, dann traf Behringer aus über 30 Metern Entfernung.

Behringer rettet auf der Linie

Der Vorsprung gab der Mannschaft von DFB-Trainerin Silvia Neid, die zum siebten Mal als Spielerin, Co-Trainerin oder Cheftrainerin im EM-Finale stand, allerdings nicht die erhoffte Sicherheit. Die Engländerinnen nutzten dies zum Anschlusstreffer durch Carney nach überragender Vorarbeit von Starspielerin Smith. Neun Minuten vor der Pause musste Behringer bei einem Kopfball von Jill Scott auf der Torlinie retten.

Kurz nach dem Seitenwechsel baute Kulig den Vorsprung wieder auf zwei Tore aus. Die 19-Jährige brachte den Ball nach einem Pfostenschuss von Simone Laudehr über die Torlinie. Die Engänderinnen waren aber nur kurz geschockt und drängten auf den erneuten Anschlusstreffer, den Smith dann auch erzielte. Grings stellte mit ihrem fünften Turniertor den alten Abstand wieder, sorgte anschließend für die Entscheidung und kürte sich wie vor vier Jahren zur besten Torschützin der EM. Auch Prinz kam danach noch zu ihrem zweiten Treffer.

© SID

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