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Fußball International Fifa setzt Strafe für chilenischen Verband fest

Nach den handfesten Übergriffen einiger Spieler Chiles auf Schiedsrichter Wolfgang Stark nach dem Halbfinale bei der U20-WM in Kanada hat die Fifa nun reagiert und den chilenischen Verband zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die Szenen nach dem Halbfinale zwischen Chile und dem späteren Weltmeister Argentinien bei der U20-WM in Kanada hatten mit Fußball nicht mehr viel zu tun. Einige Spieler der chilenischen Mannschaft hatten den deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergoldingen) als Schuldigen für ihr Ausscheiden verantwortlich gemacht und daraufhin attackiert.

Diese handfesten Übergriffe auf den Deutschen kommen Chiles Verband teuer zu stehen. Er wurde wegen "unkorrekten Verhaltens" seiner Mannschaft von der Disziplinar-Kommission des Weltverbandes Fifa zu einer Geldstrafe von umgerechnet 9 100 Euro verurteilt.Chiles Stürmer Jaime Grondona, der sich bei den Rangeleien besonders hervorgetan hatte, darf neun Monate weder national noch international spielen und muss 4 200 Euro Strafe zahlen.

Der 37-jährige Stark hatte beim 3:0-Sieg der Argentinier die beiden Chilenen Gary Medel und Dagoberto Currimilla vom Platz gestellt und musste wie seine Assistenten Jan-Hendrik Salver und Volker Wezel nach dem Abpfiff von Ordnern vor aufgebrachten Spielern geschützt werden. Danach musste er in einem Hagel von Wurfgeschossen in den Kabinengang sprinten, um nicht verletzt zu werden.

Ladan Bosso ebenfalls gesperrt

Zudem belegte die Fifa Ladan Bosso, während der WM Trainer der nigerianischen Mannschaft, mit einem Berufsverbot von vier Monaten und einer Geldbuße von gut 6 600 Euro. Bosso hatte dem Schiedsrichtergespann nach dem Viertelfinale gegen Chile (0:4 n.V.) Rassismus vorgeworfen.

© SID

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