Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fußball International Geld tilgt Haftstrafte gegen Fan-Mörder Florez

Eine Schadenersatzzahlung soll den kolumbianische Profi Javier Florez bald zurück in die Freiheit führen. Florez sitzt in Haft, nachdem er einen Fan erschossen hatte.
Der Kolumbianer Javier Florez wird nach seinem Fan-Mord wahrscheinlich wieder frei kommen. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Der Kolumbianer Javier Florez wird nach seinem Fan-Mord wahrscheinlich wieder frei kommen. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Der wegen Mordes inhaftierte kolumbianische Profi Javier Florez soll in Kürze wieder freigelassen werden. Wie die Tageszeitung El Tiempo berichtet, habe sich der Mittelfeldspieler mit den Hinterbliebenen des von ihm erschossenen Fans auf eine Schadenersatzzahlung von umgerechnet rund 52 000 Euro geeinigt, die in mehreren Raten zu zahlen ist. Zudem zahlt Florez eine Kaution in Höhe von drei Monatsgehältern und muss strenge Auflagen erfüllen.

Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hatte für den Profi zunächst die Höchststrafe von bis zu 40 Jahren Haft gefordert. Ob Florez seine sportliche Karriere nun fortsetzen kann, ist noch ungeklärt. Der Mittelfeldspieler des nationalen Vizemeisters Atletico Junior de Barranquilla hatte laut Augenzeugenberichten am 5. Juli einen Fan erschossen, der ihn zuvor wegen der Niederlage im Meisterschaftsfinale beleidigt hatte.

Nach Augenzeugenberichten war Florez zur Tatzeit stark alkoholisiert und soll den 32 Jahre alten Familienvater zunächst angeschossen, dann verfolgt und schließlich mit einem weiteren Schuss getötet haben. Die Anwälte von Florez hatten zuletzt auf Notwehr plädiert. Florez hatte sich anschließend bei der Öffentlichkeit für seine Tat entschuldigt.

© SID

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote