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Fußball International Obafemi Martins entgeht Mordanschlag in Lagos

Ein Mordanschlag auf den nigerianischen Nationalspieler Obafemi Martins in Lagos könnte das Ende von dessen Nationalmannschaftskarriere bedeuten. "Ich fühle mich in Lagos nicht mehr sicher", so der Stürmer.

Der nigerianische Nationalspieler Obafemi Martins hat in seiner Heimatstadt Lagos einen Mordanschlag unverletzt überstanden. Der Stürmer vom englischen Premier-League-Klub Newcastle United wurde bei einer Autofahrt beschossen und denkt nach nach dem dramatischen Vorfall, bei dem ein Freund des 22-Jährigen verletzt wurde, über das Ende seiner Karriere in der von Ex-Bundestrainer Berti Vogts betreuten Landesauswahl nach.

"Maskierte Männer haben uns beschossen. Die wollten uns nicht ausrauben, sondern alle Menschen im Auto töten. Sie gingen wie professionelle Mörder vor. Ich dachte, ich muss sterben. Es war die Hölle", sagte der frühere Profi des italienischen Meisters Inter Mailand: "Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich überlebt habe. Vielleicht liebt mich jemand da oben mehr, als ich es mir vorstellen kann."

Rücktritt aus Nationalmannschaft nicht ausgeschlossen

Als Konsequenz des Mordversuchs schließt Martins einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft nicht aus: "Ich fühle mich in Lagos nicht mehr sicher. Wenn die Situation außer Kontrolle gerät, kann ich eine Reise nach Hause noch nicht einmal mehr in Betracht ziehen."

© SID

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