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Fußball International Zhu Guanghu reagiert und tritt zurück

Der Nationaltrainer Chinas, Zhu Guanghu, hat auf die blamable Vorstellung seiner Mannschaft beim Asien-Cup reagiert und seinen Rücktritt bekanntgegeben. Bei dem Turnier war China bereits in der Vorrunde gescheitert.

Zhu Guanghu ist von seinem Amt als Trainer der chinesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Bereits vor dem Asien-Cup war seine Position äußerst umstritten, doch nach dem peinlichen Erstrunden-Aus Chinas stand der Trainer endgültig auf verlorenem Posten. Immer lauter wurde die Kritik an seiner Arbeit, bis dieser nun reagierte und einer drohenden Entlassung zuvorkam.

Diesen Entschluss habe Zhu dem chinesischen Verband per Fax schriftlich mitgeteilt, meldeten Medien aus dem Reich der Mitte am Freitag. Als Nachfolger will der Verband einen ausländischen Trainer für das Team um Bundesliga-Profi Jiayi Shao (Energie Cottbus) verpflichten.

"Ich habe meine Aufgabe nicht erfüllt und wurde den Hoffnungen der Fans sowie dem Vertrauen der Verbandsverantwortlichen nicht gerecht. Vor allem bei den Anhängern möchte ich mich entschuldigen", wird Zhu in den Medien zitiert, denen das Fax vorliegen soll.

Der 57-Jährige, der vor zwei Jahren die Nachfolge vom ehemaligen Stuttgarter und Nürnberger Bundesliga-Coach Arie Haan angetreten hatte, war nach der 0:3-Blamage vor zwei Wochen im Asien-Cup gegen Usbekistan heftig in die Kritik geraten.

Ratomir Dujkovic als Nachfolger gehandelt

Als aussichtsreicher Nachfolgekandidat gilt der Serbe Ratomir Dujkovic, derzeit Coach von Chinas Fußball-Olympiateam. Allerdings betonte der frühere Nationaltrainer von WM-Teilnehmer Ghana, frühestens nach Olympia zur Verfügung zu stehen. Eine Doppel-Funktion schließe er aus.

© SID

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