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Fußball Regionalliga "Becherwerfer" wird vom DFB zur Kasse gebeten

Regionalligist Stuttgarter Kickers hat den Prozess gegen den "Becherwerfer" aus dem Pokalspiel gegen Hertha BSC Berlin gewonnen. Der Angeklagte muss 13 500 Euro Strafe bezahlen.
Linienrichter Kai Voß im Oktober 2006. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Linienrichter Kai Voß im Oktober 2006. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Regionalligist Stuttgarter Kickers hat vor dem Landgericht Stuttgart einen möglicherweise wegweisenden Erfolg errungen. Der Klub gewann den Prozess gegen den "Becherwerfer" aus dem Pokalspiel gegen Bundesligist Hertha BSC Berlin im Oktober 2006. Der Fan muss dem Klub die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verordnete Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro sowie den geschätzten Einnahmeverlust wegen eines "Geisterspiels" in Höhe von 3 500 Euro ersetzen.

Mit seinem Becherwurf auf Linienrichter Kai Voß hatte der Fan einen Spielabbruch verursacht. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte das Spiel für die Kickers als verloren gewertet. Mit Strafbefehl vom 14. November 2007 hatte das Amtsgericht Stuttgart den "Becherwerfer" wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Nun nahm ihn der Verein mit der zivilrechtlichen Klage in Regress und machte nach eigenen Angaben "im Sinne der Prävention die individuelle finanzielle Haftung in solchen Fällen deutlich".

© SID

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