Fußball-Wettbetrug Lange Haftstrafen gefordert

In einem neuen Prozess zum Fußball-Wettbetrug von 2008/2009 fordert die Staatsanwaltschaft Bochum für den Hauptangeklagten Ante Sapina eine Haftstrafe von sieben Jahren. Als Kronzeuge hatte er auf eine mildere Strafe gehofft.
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Wegen bandenmäßigen Betrugs angeklagt: Ante Sapina muss sich vor dem Landgericht Bochum im bislang größten europäischen Fußball-Wettskandal verantworten Quelle: dpa

Wegen bandenmäßigen Betrugs angeklagt: Ante Sapina muss sich vor dem Landgericht Bochum im bislang größten europäischen Fußball-Wettskandal verantworten

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BochumIn der Neuauflage des Prozesses um den Fußball-Wettskandal von 2008/09 hat die Staatsanwaltschaft vor dem Bochumer Landgericht für den Wettbetrüger Ante Sapina sieben Jahre Haft beantragt. Gleichzeitig wurde am Montag erneut der Verdacht geäußert, dass der 37-jährige Berliner noch Geld aus Wettgewinnen in Hongkong oder Moskau versteckt haben könnte. Sapina war bereits im Mai 2011 zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden, das Urteil war vom Bundesgerichtshof jedoch in Teilen aufgehoben worden. In der Neuverhandlung hofft Sapina als Kronzeuge auf Strafmilderung.

  • dpa
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