Fußball-WM 2018 Leichte Gegner für die deutsche Mannschaft

Losglück für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: Auf das Team von Bundestrainer Joachim Löw warten bei der WM 2018 in Russland relativ leichte Gegner. Auch der Gastgeber kann mit der Auslosung zufrieden sein.
Update: 01.12.2017 - 17:15 Uhr Kommentieren
Der WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose mit dem Pokal. Quelle: AFP
Miroslav Klose

Der WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose mit dem Pokal.

(Foto: AFP)

MoskauDeutschlands Sturmikone Miroslav Klose durfte den WM-Pokal noch einmal in Händen halten: In Moskau brachte der Ex-Nationalspieler, der in Brasilien mit Deutschland den Titel gewonnen hatte, das edle Stück auf die Bühne. Im Kremlpalast wurden an diesem Freitag die Gruppen für das Turnier im kommenden Sommer ausgelost.

Dabei hatte der Titelverteidiger einiges Losglück. Für die Mannschaft von Trainer Joachim Löw geht es in Gruppe F gegen Mexiko, Schweden und Südkorea. Im Achtelfinale könnte das Team von Bundestrainer Joachim Löw auf Brasilien treffen, das in die Gruppe E gelost wurde. Ein Duell gegen Spanien ist frühestens im Halbfinale möglich. Der Weltmeister von 2010 muss in der Vorrunde gegen Portugal, Marokko und den Iran spielen. Die wohl unangenehmste Vorrundengruppe bilden Argentinien, Island, Kroatien und Nigeria.

Joachim Löw nannte die Gegner in einer ersten Reaktion „sportlich sehr interessant“. Und weiter: ƒIn der Gruppe wollen wir den Grundstein für eine erfolgreiche Titelverteidigung legen. Das ist unser Ziel.“ DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte nach der Auslosung: „Eine sehr interessante Gruppe mit reizvollen Aufgaben für unsere Mannschaft. Ab jetzt beginnt für Joachim Löw und sein Team die Vorbereitung auf die ersten drei WM-Gegner.“

Gastgeber Russland hat mit Saudi-Arabien, Ägypten, Uruguay schlagbare Gegner und darf sich Hoffnungen auf die K.O.-Runde machen. Das Eröffnungsspiel bestreitet Russland am 14. Juni im Moskauer Luschniki-Stadion gegen die Saudis.

Die Schauplätze der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland
Moskau
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Mit mehr als zwölf Millionen Einwohnern ist Moskau die größte Stadt Europas und gilt als Machtzentrum Russlands. Zu den wichtigsten Wahrzeichen gehört der Kreml am Roten Platz. Hinter Backsteinmauern lenkt dort Präsident Wladimir Putin die Geschicke des Landes. Moskau hat zwei WM-Stadien: die Arena des Traditionsclubs Spartak sowie das renovierte Luschniki-Stadion, wo Eröffnungsspiel und Finale stattfinden.

Kasan
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Die Hauptstadt der ölreichen Teilrepublik Tatarstan gilt als Beispiel für ein Miteinander der Kulturen – hier stehen Moscheen muslimischer Tataren neben orthodoxen Kirchen christlicher Slawen. Sportliches Aushängeschild der Stadt an der Wolga ist Rubin Kasan.

Sotschi
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Dank der Olympischen Winterspiele unter Palmen wurde der beliebte Badeort mit subtropischem Klima 2014 weltbekannt. Zudem hat Sotschi eine Formel-1-Rennstrecke. Die russische Elite schätzt den Ort am Schwarzen Meer als Feriendomizil.

St. Petersburg
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Zar Peter I. gründete die Stadt 1703 als „Fenster nach Europa“ seines Reichs. Hier ergriffen die Kommunisten 1917 die Macht. Zu Sowjetzeiten hieß die Stadt an der Newa Leningrad. Heute ist die Touristenmetropole die zweitgrößte Stadt Russlands. Das Zentrum ist Unesco-Welterbe und wird wegen seiner malerischen Flüsse und Kanäle auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet.

Jekaterinburg
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Die nach Zarin Katharina I. benannte Stadt am Ural-Gebirge gilt als Tor nach Sibirien. 1918 wurde hier Zar Nikolaus II. mit seiner Familie ermordet. In der Region sind Schwerindustrie und Waffenschmieden angesiedelt. Als prominentester Sohn der Stadt gilt Ex-Präsident Boris Jelzin (1931-2007).

Kaliningrad
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Stadt Königsberg der UdSSR zugesprochen. Heute grenzt das westlichste Gebiet Russlands nur an EU-Staaten. Als bekannteste Persönlichkeit der Ostsee-Region zwischen Polen und Litauen gilt der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804).

Nischni Nowgorod
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Die Stadt an der Mündung der Oka in die Wolga war im 19. Jahrhundert ein Konkurrent für Moskau als Handelsdrehscheibe. Ein Sprichwort sagt noch heute: „Moskau ist das Herz Russlands, St. Petersburg der Kopf und Nischni Nowgorod seine Tasche.“

Vor der Zeremonie durfte WM-Rekordtorschütze Klose in Erinnerungen schwelgen. „Es ist ein wunderschöner Pokal. Wenn man ihn anschaut, kommen so viele Erinnerungen hoch, so viele schöne Momente“, sagte der 137-malige deutsche Nationalspieler. Der Triumph 2014 bei seinem vierten WM-Turnier sei „fantastisch mit dieser Mannschaft gewesen“, sagte Klose und bedankte sich bei seinen früheren Mitspielern, ohne die der WM-Sieg und sein WM-Torrekord mit den Treffern 15 und 16 in Brasilien nicht möglich gewesen wäre. „Es hat etwas Magisches, wenn man sieht, welche tollen Fußballer diesen Pokal in der Hand halten konnten.“

Hier die Gruppen in der Übersicht:

Gruppe A: Russland, Saudi-Arabien, Ägypten, Uruguay

Gruppe B: Portugal, Spanien, Marokko, Iran

Gruppe C: Frankreich, Australien, Peru, Dänemark

Gruppe D: Argentinien, Island, Kroatien, Nigeria

Gruppe E: Brasilien, Schweiz, Costa Rica, Serbien

Gruppe F: Deutschland, Mexiko, Schweden, Südkorea

Gruppe G: Belgien, Panama, England, Tunesien,

Gruppe H: Polen, Senegal, Kolumbien, Japan

Der aktuelle Spielplan der WM 2018
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