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Fußball WM Enke: "Ich bin maßlos enttäuscht"

Robert Enke erhofft sich durch eine Untersuchung nach seinem rätselhaften Infekt Klarheit über sein Krankheitsbild. Der Keeper zeigte sich nach seinem Ausfall "maßlos enttäuscht".
Robert Enke will Klarheit über seine Krankheit. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Robert Enke will Klarheit über seine Krankheit. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Nationaltorwart Robert Enke erhofft sich durch eine genaue Untersuchung bei einem Internisten in seiner Wahlheimat Hannover Klarheit über seine rätselhafte Infektionskrankheit. Zusätzlich wurde das Blut von Enke am Dienstag im Hamburger Tropen-Institut untersucht. "Ich bin maßlos enttäuscht, aber ich habe nicht das Gefühl, voll einsatzfähig zu sein. Mit diesem Risiko kann ich nicht in ein WM-Quali-Spiel gehen. Ich hoffe, dass bald klar wird, was ich habe", sagte der 32-Jährige der Bild-Zeitung.

Am Montag hatte der Deutsche Fußball-Bund mitgeteilt, dass der Schlussmann von Hannover 96 wegen eines "allgemeinen Infekts" nicht wie vorgesehen das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) bestreiten kann.

Kein Hinweis auf Schweingerippe

Der achtmalige Nationalspieler, der sich in den vergangenen Tagen nicht fit gefühlt hatte, war bereits am Montagmorgen in Absprache mit dem Trainerteam und Mannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer zu gezielten weiterführenden Untersuchungen von Köln nach Hannover gefahren. "Ein Hinweis auf Schweinegrippe ist ausgeschlossen", erklärte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff und erstickte damit Gerüchte in diese Richtung im Keim.

Bundestrainer Joachim Löw hatte Enke am Montagabend mitgeteilt, dass er nicht ins Trainingslager im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen anreisen muss. Für Enke steht der gegen Südafrika starke Rene Adler im Tor. Adler wird damit gegen Aserbaidschan sein sechstes Länderspiel absolvieren und hat nun offenbar auch gute Karten, beim Gruppenshowdown am 10. Oktober gegen Russland in Moskau in der Startelf zu stehen.

© SID

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