Fußball WM Niersbach: "Das letzte Wort noch nicht gesprochen"

"Es wird immer klarer, dass das Ganze eine PR-Nummer war. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", äußerte sich OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach zur Studie der Stiftung Warentest zur Sicherheit in den Stadien.

Vizepräsident Wolfgang Niersbach vom Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 in Deutschland (WM-OK) hat der "Stiftung Warentest" wegen der umstrittenen Studie zur Sicherheit in den WM-Stadien scharfe Reaktionen in Aussicht gestellt. "Wir haben uns nach der ersten Erregung gesagt, das wir das schon ernst nehmen müssen, weil es ein renommiertes Institut ist. Aber es wird immer klarer, dass von der Kritik nicht viel übrig bleibt und das Ganze eine PR-Nummer war. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", erklärte Niersbach beim Pay-TV-Sender Premiere: "Das populäre Thema "WM 2006" wurde in einer unseriösen Weise missbraucht. Wir hätten das nicht für möglich gehalten."

Das WM-OK und die Arena-Betreiber würden in der Sicherheits-Frage die gleiche Sichtweise haben. Niersbach: "Wir stehen voll auf der Seite der Stadien, die sagen, dass wir das so nicht auf uns sitzen lassen dürfen."

In Bezug auf die so genannten "Ehrenkarten" warb der OK-"Vize" bei Mill. von Fans, die keine Tickets für eine der 64 WM-Spiele erhalten, um Verständnis: "Es melden sich jetzt auch frühere Nationalspieler, die natürlich ein moralisches Recht darauf haben. Wir können doch nicht sagen: "Ihr habt ´90 die WM für den DFB gewonnen und jetzt geht mal ins Internet. Natürlich versuchen wir da zu helfen. Es ist wie die Kugelmachung des Quadrats."

© SID

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