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Fußballer Gerald Asamoah „Nicht alle Rassisten werfen Bananen"

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Publikumsliebling bei St. Pauli
Das sind die Publikumsmagneten des Sports
Cricket Tendulakar ODI Retirement
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Platz 10 – Indian Premier League, Indien (Cricket)

In Indien ist Cricket der Volkssport Nummer eins. Entsprechend viele Fans zieht der Sport auch an: In der Saison 2009 kamen durchschnittlich 23.763 Zuschauer zu einem Spiel der IPL, in der gesamten Saison besuchten rund 1,4 Millionen Menschen die Spiele der Liga. Das geht aus einer Erhebung der Website Sportintelligence hervor. Aktuellere Zahlen haben die Autoren der Studie nicht erhoben – die Zahlen seien zu unzuverlässig.

Saison: 2010/2011/2012

Zuschauerdurchschnitt: Zahlen nicht zuverlässig

Zuschauer Gesamt: Zahlen nicht zuverlässig

(Foto: dapd)
AC Milan vs Pro Patria
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Platz 9 – Serie A, Italien (Fußball)

Korruption, Wettskandale, Rassismus: Die großen Zeiten der Serie A sind vorbei. Zwar zählt sie weiterhin zu den vier bedeutendsten Ligen Europas, doch immer neue Skandale rauben ihr die Zuschauer. Allein in der vergangenen Saison wollten durchschnittlich 1.500 Zuschauer weniger die Spiele von Milan & Co. sehen als 2010/2011. Mit den jüngsten rassistischen Attacken gegen AC-Spieler Kevin-Prince Boateng dürfte sich dieser Trend wohl weiter fortsetzen.

Saison: 2011/2012

Zuschauerdurchschnitt: 22.493

Zuschauer Gesamt: 8.547.308

(Foto: dpa)
Newly signed Cubs relief pitcher Fujikawa of Japan poses for photographs on Wrigley Field in Chicago
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Platz 8 – Nippon Professional Baseball, Japan (Baseball)

Baseball zählt zu einer der beliebtesten Sportarten in Japan. Knapp 25.000 Menschen sitzen pro Spiel in den Stadien. Der Verband NPB organisiert die Spielzeiten in zwei Ligen – der Central League (CL) und der Pacific League (PL). Am Ende der Saison treten die beiden Meister der Ligen dann gegeneinander an.

Saison: 2011

Zuschauerdurchschnitt: 24.965

Zuschauer Gesamt: 21.569.760

(Foto: Reuters)
CFL Grey Cup Football
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Platz 7 – Canadian Football League, Kanada (Canadian Football)

Wie auch in den Staaten spielt Football in Kanada eine große Rolle. Der kanadische Football unterscheidet sich allerdings in einigen Punkten vom amerikanischen. So sind in Kanada zum Beispiel die Felder und die Teams größer. In der Canadian Football League treten pro Saison acht Teams gegeneinander an – vier in der East Division und vier in der West Division. Die Beliebtheit der Sportart schlägt sich auch in den Zuschauerzahlen nieder: Allein seit der Saison 2010 sind durchschnittlich 690 mehr Fans in die Stadien gepilgert.

Saison: 2011

Zuschauerdurchschnitt: 27.882

Zuschauer Gesamt: 1.979.639

(Foto: dapd)
Spain Soccer La Liga
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Platz 6 – La Liga, Spanien (Fußball)

Geht man nach der Wahl zum Weltfußballer des Jahres, spielen die drei besten Fußballakteure in der spanischen Liga: Messi, Cristiano Ronaldo und Andrés Iniesta. Trotzdem hat sich die Zahl der Zuschauer in der vergangenen Saison reduziert. Pro Partie sahen den Profis von Madrid, Barcelona & Co. rund 500 Personen weniger zu. Das könnte daran liegen, dass die beiden Top-Clubs zwar mit brillantem Fußball überzeugen, das Titelrennen sich aber stets zwischen genau diesen beiden Clubs entscheidet. Vielleicht muss der Fußball angesichts der drastischen Wirtschaftskrise des Landes aber auch einfach zurückstehen.

Saison: 2011/2012

Zuschauerdurchschnitt: 28.462

Zuschauer Gesamt: 10.815.670

(Foto: dapd)
Sports Photos-Memorable Moments
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Platz 5 – Major League Baseball, USA (Baseball)

Baseball, American Football, Eishockey und Basketball sind die Sportarten schlechthin in den USA. Die Major League ist der Baseball-Verband, der den Spielbetrieb der beiden nordamerikanischen Baseball-Profiligen organisiert – der National League und der American League. Die National League besteht aus 15 US-amerikanischen Teams und die American League aus 14 US-amerikanischen Teams und einem kanadischen Team. Beide Ligen sind jeweils in drei Divisionen aufgeteilt.

Saison: 2012

Zuschauerdurchschnitt: 30.895

Zuschauer Gesamt: 74.859.268

(Foto: dapd)
U.S. President Obama holds an AFL football presented by Australia's Prime Minister Gillard, in the Oval Office at the White House in Washington
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Platz 4 – Australian Football League, Australien (Football)

Auch in Australien hat Football Tradition, allerdings wird das Spiel Down Under etwas anders gespielt als in den USA: Australian Rules Football ist eine Fußballvariante, die auf einem großen, elliptischen Spielfeld mit vier Pfosten an jedem Ende gespielt wird. Maximal 18 Spieler pro Team sind auf dem Platz erlaubt. Das Ziel des Spiels ist es, durch Schüsse zwischen die Pfosten zu punkten. Es gewinnt das Team mit den meisten Punkten am Ende des Spiels. US-Präsident Barack Obama lässt sich im Weißen Haus das Spiel von der australischen Premierministerin Julia Gillard erklären (Foto).

Saison: 2012

Zuschauerdurchschnitt: 32.748

Zuschauer Gesamt: 6.778.824

(Foto: Reuters)

Haben Sie auch positive Diskriminierung erlebt, etwa Bevorzugung oder besondere Gunst?

Im Restaurant werde ich schon mal mit besonderer Aufmerksamkeit bedient. Das kann aber daran liegen, dass ich ein bekannter Fußballer bin.

In St. Pauli waren Sie Publikumsliebling, obwohl Sie noch gar nicht für den Verein spielten.

St. Pauli hat geile Fans. Mich haben die Sprechchöre stets sehr motiviert.

Sie erzählen auch eine Anekdote aus Ghana, als Sie mit der Nationalmannschaft trainierten. Darin beklagen Sie, dass die afrikanischen Spieler den Fußball zu locker nähmen.

Denen fehlte es an Disziplin, Ordnung und Ernst. Ich hab das auch erst in Deutschland gelernt, Pünktlichkeit zum Beispiel hat mir auch Mirko Slomka, mein Jugendtrainer, beigebracht. Ich musste oft Geldstrafen zahlen. Zurecht, denn wer zum Training zu spät, kommt auch bei der entscheidenden Flanke zu spät.

Gehen Sie in den neuen Tarantino, Django?

Hab ich von gehört, da rächt sich ein Schwarzer an weißen Sklavenhaltern. Muss ich mir anschauen.

Heißt es eigentlich Schwarzer?

Manche bevorzugen Farbiger. Aber Sie können mich einen Schwarzen nennen. Wir nennen Euch ja auch Weiße, obwohl Ihr nicht weiß seid.

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