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Geheimklausel in Podolskis Vertrag?

Lukas Podolski bleibt vielleicht doch länger beim 1. FC Köln. Sein Berater Norbert Pflippen sagte der Sport Bild, dass es eine geheime Klausel in "Prinz Poldis" Vertrag gibt und diese ermögliche es den Kölnern den Vertrag bei Bedarf und einer guten finanziellen Situation bis 2008 zu verlängern. Bislang hieß es, der Vertrag des Nationalspielers solle am 30. Juni 2007 beim "Geißbock-Klub" auslaufen.

Alle wollen "Poldi" verpflichten

Interesse an einer Verpflichtung Podolskis, der zu den großen Hoffnungsträgern in der deutschen Nationalmannschaft im Hinblick auf die Heim-WM 2006 (9. Juni bis 9. Juli) zählt, hatte unter anderem Doublegewinner Bayern München bekundet. Laut Manager Uli Hoeneß wolle sich der Rekordmeister Anfang 2006 mit dem Thema Podolski beschäftigen.

Für Pflippen hängt der mögliche Verbleib Podolskis in Köln vom sportlichen Abschneiden des Aufsteigers in der neuen Bundesliga-Saison ab: "Wenn man im Dezember sieht, dass die Kölner um den 2., 3. oder 4. Platz mitspielen, kann man über eine Vertragsverlängerung nachdenken." Sollte Köln allerdings im Abstiegskampf stecken, "müssen wir im Winter verhandeln", so Pflippen.

Werder, Hertha und VFB auch interessiert

Laut Sport Bild buhlen auch die Bayern-Konkurrenten Werder Bremen, Hertha BSC Berlin und VfB Stuttgart um die Gunst des Zweitliga-Toptorjägers der letzten Saison. Hertha-Manager Dieter Hoeneß: "Sportlich haben wir vielleicht sogar mehr zu bieten als die Bayern, weil er bei uns die Garantie hat, dass er spielt."

Werder-Sportdirektor Klaus Allofs ergänzte: "Von seinem Können her und so, wie Podolski gestrickt ist, wäre ein Zwischenschritt auch nicht schlecht. Werder ist auf dem Weg nach ganz oben sicher häufig die richtige Adresse." Der logische Weg sei aber, dass der Kölner Goalgetter irgendwann bei den Bayern lande."Lukas Podolski würde zum VfB passen", meinte VfB-Sportdirektor Herbert Briem und bestätigte gleichfalls das Interesse der Schwaben: "Wenn irgendwo ein Signal herkommt, dass er in Köln unzufrieden ist, werden wir uns damit befassen, das ist doch klar."

© SID

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