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Geldflüsse für TV-Senderechte Fifa-Funktionär aus Honduras gesteht Bestechung

Rafael Callejas war einmal Präsident in Honduras, heute sitzt er im Fifa-Komitee für Fernsehen und Vermarktung. Jetzt hat er gestanden, darüber Bestechungsgelder im Zusammenhang mit TV-Rechten angenommen zu haben.
Der Ex-Politiker bestritt lange, in Bestechungszahlungen verwickelt gewesen zu sein. Quelle: AFP
Rafael Callejas vor dem Brooklyn Federal Court

Der Ex-Politiker bestritt lange, in Bestechungszahlungen verwickelt gewesen zu sein.

(Foto: AFP)

New York Ein früherer Präsident des mittelamerikanischen Landes Honduras hat zugegeben, im Fifa-Skandal im Gegenzug für lukrative Sendelizenzen Bestechungsgeld angenommen zu haben. Rafael Callejas, der Mitglied des Fifa-Komitees für Fernsehen und Vermarktung ist, bekannte sich bei einer Anhörung in einem US-Bundesgericht am Montag in New York zu Verschwörungsvorwürfen schuldig. Er habe Bestechungsgeld angenommen und einen Teil davon an andere weitergeleitet. Es sei ihm bewusst gewesen, dass dies falsch sei.

Der Anklage zufolge hatte eine Marketing-Firma 2012 eine Summe von 500.000 Dollar auf ein Bankkonto in Panama überwiesen. Das Geld sollte von dort weitergeleitet werden, um Callejas und andere Fifa-Offizielle zu bestechen. Dafür sollte den Geldgebern die Senderechte für die Qualifikationsspiele zur Fußball-WM 2022 zugeschoben werden. Callejas hatte bisher die Vorwürfe zurückgewiesen. Von 1990 bis 1994 war er honduranischer Staatschef.

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