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„Großer Schritt“ Schalke kämpft, Magath lobt

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Nach dem Ausfall des gesperrten Benedikt Höwedes (Rot beim 0:1 in Lyon) entschied sich Magath gegen den verunsicherten Routinier Nicolas Plestan und vertraute dem "Riesentalent" Papadopoulos. Zum Saisonstart in Hamburg (1:2) hatte der Youngster im defensiven Mittelfeld noch enttäuscht, spielte danach nur noch gegen Hannover wenige Sekunden.

"Auf seiner angestammten Position hat er stark gespielt und großen Anteil daran, dass wir erstmals zu Null gespielt haben", lobte Magath. Torhüter Manuel Neuer schwärmte gar: "Papa ist erst 18 und liefert in der Champions League so eine starke Leistung ab. Das war eine Top-Empfehlung. Unsere Abwehr stand nicht mehr da wie ein Schweizer Käse." Eine große Baustelle aber bleibt: Hinten rechts enttäuschte der Japaner Atsuto Uchida auf der ganzen Linie.

Verlass ist auf die Offensive. Huntelaar bewies mit dem vierten Treffer im vierten Spiel nacheinander seinen Torriecher. Selbst Magath wundert sich, dass der Niederländer keine Eingewöhnungszeit brauchte und "schon so oft getroffen hat". Auch vom Peruaner Farfán, den Magath statt des Abräumers Jermaine Jones aufbot, erwartet der Coach regelmäßig solche Auftritte. "Er hat nach hinten gut gearbeitet und hatte starke Aktionen nach vorn. Ein Spieler mit seinem Potenzial muss aber öfter jemand sein, der uns hilft, Spiele zu gewinnen."

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