Immer Ärger mit Katar „Für eine Fußball-WM ungeeignet“

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Zuschlag für Katar erfolgte zu früh
Kommerzfest oder Chance für den Fußball?
Unvernünftig?
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Das tatsächliche Gespräch zwischen Anis Micijevic (grün) und Alexander Möthe (weiß) wurde mit Hilfe der Seite „Fake WhatsApp“ in Form gegossen.

Von wegen Exotik
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Leistungsgesellschaft WM?
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Entwicklungsmöglichkeit
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Luxusprobleme des DFB
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Um die Kleinen geht es nicht
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Kommerz im Vordergrund
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Experten warnen vor voreiligen Schritten. „Dies ist eine politische Angelegenheit, aus der sich der Verband lieber fern halten sollte. Er kann sie ohnehin nicht beeinflussen”, sagt Compliance-Experte Michael Hershman, der die Non-Profit-Organisation International Center for Sport Security (ICSS) leitet.

Katar bekam den Zuschlag für die WM bereits 2010, um genügend Zeit zu haben, sich auf das Fußball-Spektakel vorzubereiten. Doch das bringe auch Risiken mit sich, warnt Hershman. „Wenn man eine Weltmeisterschaft so weit im Voraus vergibt, kann man nie sicher sein, was in dem Austragungsland bis zum WM-Start passiert. Es gibt immer die Gefahr, dass die Politik in dem Land nicht mehr die gleiche sein wird.“

Dem angeschlagenen Image der Fifa hilft der Skandal um Katar jedoch nicht. Nach dem schweren Korruptionsskandal hat der neue Fifa-Chef Gianni Infantino einen Kulturwandel versprochen. Der lässt jedoch auf sich warten, mahnt Hershman. Besonders die Entmachtung der Chefs der Ethikkommission, Cornel Borbély und Hans-Joachim Eckert, sei ein großer Fehler gewesen.

„Sie wurde nicht mit der nötigen Transparenz gehandhabt“, kritisiert der Ehtik-Experte, der auch bei Siemens nach dem Korruptionsskandal ein neues Compliance-System eingeführt hat. „Wie Entscheidungen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, ist wichtig“, betont Hershman. „Die Fifa scheint das jedoch nicht ganz zu verstehen.“

Der Weltverband hatte Borbély und Eckert im Mai nicht mehr zur Wiederwahl aufgestellt. Die Ethikkommission wird nun von Chef-Ermittlerin Maria Claudia Rojas geleitet. Der neue Vorsitzende der rechtssprechenden Kammer ist der frühere Präsident des Europäischen Gerichtshofes, Vassilios Skouris aus Griechenland.

Der Club der Fußball-Milliardäre
Platz 20: Espanyol Barcelona
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Der Chinese Chen Yangsheng (2.v.r.) hat 2015 die Mehrheitsanteile beim spanischen Klub Espanyol Barcelona übernommen. Der Investor des Vereins aus der Primera Divison verdient sein Geld als Spielzeugfabrikant.

Vermögen: 1,1 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 50 Millionen Euro

(Quelle: sponsors)

Platz 19: OGC Nizza
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Der Verein aus der ersten französischen Liga gehört seit 2016 den Unternehmern Chien Lee (China) und Alex Zheng (USA). Beide verdienen ihr Geld in der Tourismusbranche.

Vermögen: keine Angaben

Gesamtinvestment: 100 Millionen Euro

Platz 18: Inter Mailand
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Zhang Jindong hat sich 2016 in den italienischen Traditionsverein Inter Mailand eingekauft. Das Vermögen des Chinesen stammt aus Geschäften im Elektroeinzelhandel.

Vermögen: 3,8 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 100 Millionen Euro

Platz 17: RB Leipzig
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Dietrich Mateschitz gehören gleich zwei Fußballvereine sowie ein Rennstall bei der Formel 1. RB Leipzig finanziert der Red-Bull-Chef seit 2009, inzwischen spielt der Brause-Klub in der 1. Liga.

Vermögen: 13,2 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 150 Millionen Euro

Platz 16: Stade Rennes
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Francois Pinault ist seit 1998 Fußball-Mäzen beim Erstligaverein Stade Rennes. Sein Geld verdient der Franzose mit Mode. Zu seiner Firma gehören unter anderem Gucci, Yves Saint Laurent und Puma.

Vermögen: 14,4 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 180 Millionen Euro

Platz 15: Leicester City
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In der vergangenen Saison konnten Leicester City und Besitzer Vichai Srivaddhanaprabha (r.) den Titelgewinn in der Premier League bejubeln. Der Unternehmer aus Thailand ist Inhaber eines Duty-Free-Imperiums.

Vermögen: 3,3 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 200 Millionen Euro

Platz 14: Olympique Marseille
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Dem US-amerikanischen Immobilien-Tycoon Franck McCourt (r.) gehören seit 2016 die Mehrheitsanteile beim französischen Traditionsklub Olympique Marseille.

Vermögen: 2,3 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 200 Millionen Euro

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1 Kommentar zu "Immer Ärger mit Katar: „Für eine Fußball-WM ungeeignet“"

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  • Der Fußball muss wieder Sauber und Transparent werden und Russland und Katar die WM entzogen werden. Da 2006 die letzte saubere WM war, sollte der Austragungsort nicht mehr rotieren sondern nur noch in Deutschland gespielt werden. Beckenbauer wird Organisationskomitee Leiter auf Lebenszeit. Niersbach FIFA Präsident, Blatter, Leiter der Ethikkommission, Dr. Armin Klümper Physio in Gesamtverantwortung und Jan Ulrich und Boris Becker Pressesprecher. Die WM wird reduziert auf 4 Mannschaften mit fixiertem Startrecht für Deutschland und Österreich. Offizielle Amtssprache wird Deutsch.

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