Liveblog DFB-Elf trifft auf Ghana, USA und Portugal

Schwer, aber nicht unlösbar: Deutschland trifft in der Gruppenphase der WM 2014 auf Ghana, Portugal und die USA. Hammergruppen haben Spanien und England erwischt. Der Liveblog.
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Bundestrainer Joachim Löw wird bei der Weltmeisterschaft 2014 seinen ehemaligen Mitstreiter Jürgen Klinsmann wiedersehen. Quelle: dpa

Bundestrainer Joachim Löw wird bei der Weltmeisterschaft 2014 seinen ehemaligen Mitstreiter Jürgen Klinsmann wiedersehen.

(Foto: dpa)

+++Özil freut sich auf die Ex-Kollegen+++
Bis vor kurzem spielte Mesut Özil noch mit Cristiano Ronaldo gemeinsam in einer Mannschaft. Nun wird der deutsche Nationalspieler den Portugiesen bei der WM 2014 wiedertreffen. Ein Grund zur Freude, findet Özil:

+++Nicht nur ein Wiedersehen mit Klinsi+++

Die ersten Reaktionen richten sich auf das Aufeinandertreffen mit Ex-DFB-Coach Jürgen Klinsmann. Doch nicht nur für ihn und Jogi Löw kommt es in der Gruppe G zur Begegnung auf dem Platz: Auch die Boateng-Brüder werden (voraussichtlich) gegeneinander spielen. Der ghanaische Nationalspieler Kevin-Prince Boateng sagte dazu der „SportBild“: „Mein Wunschlos! Man sieht, dass Wünsche noch in Erfüllung gehen können.“

+++Hans Sarpei findet die richtigen Worte+++

Der Kommentar des Kult-Kickers zur deutschen Gruppe:

+++Spanien und England mit Hammergruppen+++

Für Spanien und England dürfte die Gruppenphase eine Herausforderung werden. Die Spanier treffen mit den Niederlanden und Chile auf zwei gute Mannschaften, Australien hat in der Gruppe B sicherlich eher Außenseiterchancen.

England muss sich hingegen mit Italien und Uruguay messen – keine leichten Gegner. Lediglich Costa Rica scheint ein eher leichter Gegner zu sein.

+++Schwere, aber machbare Gruppe für Deutschland+++

Mit Portugal, Ghana und den USA hat die DFB-Elf zwei schwere Gegner. Immerhin: Das Wiedersehen zwischen Joachim Löw und Jürgen Klinsmann ist gesichert.

+++Gruppe H: Belgien, Algerien, Russland, Südkorea+++

+++Gruppe G: Deutschland, Portugal, Ghana, USA+++

+++Gruppe F: Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Iran, Nigeria+++

+++Gruppe E: Schweiz, Ecuador, Frankreich, Honduras+++

+++Gruppe D: Uruguay, Costa Rica, England, Italien+++

+++Gruppe C: Kolumbien, Griechenland, Elfenbeinküste, Japan+++

+++Gruppe B: Spanien, Niederlande, Chile, Australien+++

+++Gruppe A: Brasilien, Kroatien, Mexiko, Kamerun+++

+++Acht Weltmeister dürfen ziehen – Loddar für Deutschland+++

Nette Idee: Acht Spieler aus den acht Ländern, die bislang Weltmeister gewinnen konnten, dürfen die Lose wählen. Das Manko dabei: Für Deutschland wählt Lothar Matthäus. Oh Mann.

+++Es wird gelost – endlich+++

Knapp 50 Minuten nach Beginn der Veranstaltung beginnt denn nun auch endlich die Gruppenauslosung.

+++Pelé glaubt an das Finale+++

Gastauftritt des Fußballstars: Schon vorher war klar, dass Fußballstar Pelé kurz auf die Bühne kommen würde. Macht er auch. Und sagt, er glaubt daran, dass Brasilien das Finale erreicht. Wenn es eng wird, können die Gastgeber ihn ja immer noch nachnominieren. Fitter als Ronaldo sieht der 73-Jährige allemal aus.

+++Maskottchen tanzt Samba+++

Brasilien präsentiert noch einmal das offizielle Maskottchen: ein Gürteltier. „Fuleco“ ist ein Wortspiel aus den Worten Fußball und Umweltschutz. Nun muss das Gürteltier auch noch Samba tanzen. Wäre das Motto Tierschutz vielleicht besser gewesen.

+++Ronaldo kommt auf die Bühne+++

Das heimliche Maskottchen der WM darf auch noch mal kurz etwas sagen. Er sei sich sicher, es würde die beste WM aller Zeiten, sagt der in die Breite gegangene WM-Torschützenkönig. Lächelt brav und geht wieder.

+++Özil auf Twitter: „Ich bin neugierig auf die Auslosung“+++

Ein bisschen mehr Begeisterung, bitte.

+++Probeauslosung ergab machbare Gruppe für Deutschland+++

Während Fifa-Chef Sepp Blatter und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff noch ihr Loblied auf das Gastgeberland singen, gucken wir uns noch einmal schnell die Probeauslosung vom Donnerstag an. Deutschland wäre demnach auf Ecuador, Portugal und den Iran getroffen. Ach, da würden wir nicht nein sagen.

+++Jogi Löw ist nicht nervös+++

In der ARD gibt sich der Bundestrainer gelassen. Auf die Frage, wie er in die Ziehung hineingehe, sagte er: „Ich sag einmal, mit einer gewissen Spannung, aber ohne Nervosität.“ Nur mit den Kroaten hätte man schon „ein Problem“ gehabt. Unter Löw hatte das DFB-Team in der Gruppenphase der EM 2008 knapp gegen die Kroaten verloren. Bei einer WM ging das deutsche Team 1998 sogar 0:3 unter.

+++Poldi ist aufgeregt+++

Knapp wie immer äußert sich Lukas Podolski auf Twitter. Der Nationalspieler erholt sich derzeit noch von einer Verletzung – freut sich aber offenbar trotzdem schon auf das Turnier im kommenden Jahr. Und das „wir“ indiziert, dass er sich wohl auch selbst in der WM-Aufstellung wähnt.

+++Deutschland winkt das Losglück+++

Viel wurde vorher von einer möglichen Hammergruppe für Deutschland geschrieben. Aber mal ehrlich: Hammer wäre höchstens eine Gruppe mit Brasilien, Spanien und Italien – und das ist schon wegen der Regeln gar nicht möglich. Die Brasilianer und die Spanier teilen sich mit dem DFB-Team denselben Lostopf und können daher nicht aufeinander treffen. Außerdem dürfen in einer Gruppe höchstens zwei europäische und zwei südamerikanische Teams vertreten sein. Als „Horror“ gilt derzeit eine Gruppe aus Chile, den USA und Italien. Naja. Da schlottern sicherlich noch nicht vor Angst die Knie von Philipp Lahm & Co.

+++Löw auf dem Weg+++

Anders als für BVB-Trainer Klopp ist die Auslosung für Bundestrainer Jogi Löw natürlich eine Pflichtveranstaltung.

+++Die Lostöpfe in der Übersicht+++

Etwas verwirrend? Gut, damit es deutlicher wird: Die Lostöpfe zum Durchklicken.

+++ So wird gelost+++

Die Lostöpfe werden nach unterschiedlichen Kriterien sortiert. Im ersten Topf kommen die besten der Weltrangliste zusammen – mit einer Ausnahme: Im ersten Topf ist traditionell auch der Gastgeber vertreten, in diesem Fall also Brasilien. Die Vergabe nach der Weltrangliste ist durchaus umstritten. Diese führt zum Beispiel die Schweiz vor Italien. Topf drei beinhaltet die Mannschaften aus Asien und Nord- und Mittelamerika, Topf vier die europäischen Teams.

Kompliziert wird es beim zweiten Topf: Den teilen sich Mannschaften aus Afrika und Südamerika, die es nicht über die Weltrangliste in Topf eins geschafft haben – und ein europäisches Team.

+++Diese Teams sind qualifiziert+++

32 Mannschaften haben sich für die Fußballweltmeisterschaft qualifiziert. Neben Gastgeber Brasilien, der natürlich gesetzt war, sind auch einige Überraschungen dabei – etwa Bosnien-Herzegowina oder Griechenland. Wer bei dem Wettbewerb noch dabei ist:

Das sind die 32 Teilnehmer der Fußball-WM
Spain vs Georgia
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Spanien

Der Welt- und Europameister hat das Ticket nach Brasilien in der Tasche. Nach vier Siegen und zwei Unentschieden qualifizierte sich das mit Weltstars gespickte Team durch einen ungefährdeten 2:0 Sieg gegen Georgien. Die Spanier hatten keine leichte Gruppe erwischt: Weitere Gegner waren Finnland, Frankreich und Weißrussland. Während die Staaten aus Nord- und Osteuropa ausschieden, rettete sich Frankreich in die Playoffs. Das Team von Vicente del Bosque hat sich – wie es sich für den absoluten Top-Favoriten für den Titel gehört – letztlich doch souverän qualifiziert. In der FIFA-Weltrangliste sind die Spanier selbstredend auf Platz 1.

Sweden vs Germany
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Deutschland

Nach der Schürrle-Show gegen Schweden im bedeutungslosen letzten Qualifikationsspiel können sich Jogi Löw und seine Kollegen vollends der WM-Vorbereitung widmen. Der Weltranglistenzweite wird mit hohen Erwartungen nach Brasilien reisen, viele Millionen deutsche Bundestrainer verlangen den ersten Titel seit 1996. Die Qualifikation bietet jedenfalls Grund zur Hoffnung: Die Nationalelf gewann abgesehen vom verrückten Hinspiel gegen Schweden jede Partie.

Argentina's Messi celebrates with Gago after scoring their fourth goal against Paraguay during their 2014 World Cup qualifying soccer match in Asuncion
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Argentinien

Ein Wiedersehen der beiden Barcelona-Stars Neymar und Lionel Messi in Brasilien ist gesichert: Auch die argentinische Nationalelf hat sich bereits qualifiziert. Im Spiel gegen Paraguay setzte sich die Mannschaft mit 5:2 durch, Messi verwandelte zwei Elfmeter. Damit hat sich der Weltfußballer in der ewigen Torschützenliste seines Landes auf Platz zwei vorgearbeitet. In dieser Form meldet auch Argentinien Titelambitionen an. Ob sich Neymar und Messi auch auf dem Fußballplatz in Brasilien treffen, ist zwar noch unklar. Falls ja, dürfte es aber ein spannendes Duell werden. Laut Fifa-Tabelle wäre es jedoch eine recht klare Angelegenheit: Während Argentinien auf Platz 3 liegt, sind die Brasilianer derzeit nur auf Platz 11.

Colombia vs Chile
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Kolumbien

Das Nachbarland von Brasilien hat sich als Gruppenzweiter der Südamerika-Qualifikation direkt fürs Turnier qualifiziert. Dass die Mannschaft um Radamel Falcao (rechts) ein Geheimtipp für das Turnier sein könnte, verrät ihre Position 4 in der Fifa-Weltrangliste. In der Qualifikation siegte Kolumbien unter anderem 4:0 gegen Uruguay, 5:0 gegen Bolivien und 2:1 gegen Paraguay. 2014 wird Kolumbien das fünfte Mal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen.

Belgium vs Wales
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Belgien

Mit neun Punkten Vorsprung holten sich die Belgier den ungefährdeten Gruppensieg und feierten nach dem abschließenden 1:1 gegen Wales die sichere Qualifikation für die Endrunde in Brasilien. Der Weltranglistenfünfte konnte sich zuletzt 2002 für eine Weltmeisterschaft qualifizieren und schied dort im Achtelfinale gegen Brasilien aus. Der größte Erfolg liegt schon 27 Jahre zurück: Bei der Weltmeisterschaft in Mexiko erreichten die Belgier den vierten Platz.

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Uruguay

Der Jubel ist kaum zu bremsen: Als eines der letzten beiden Teams hat sich Uruguay am 20. November für die WM qualifiziert. In Südamerika wurde die Qualifikation unter den neun Mannschaften in einer Art Liga mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Uruguay – immerhin der Sechste der Weltrangliste – kam dabei nur auf den fünften Rang, hinter Argentinien, Kolumbien, Chile und Ecuador. Das bedeutete: Es ging in die interkontinentale Relegation, gegen Jordanien als Vertreter des Asiatischen Verbandes. Da ließen die Südamerikaner nichts anbrennen: Das Hinspiel gewannen sie souverän mit 5:0, im Rückspiel reichten der Schongang und ein 0:0.

Switzerland vs Slovenia
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Schweiz

Wie bereits zu den vergangenen zwei Weltmeisterschaften haben sich die Eidgenossen erneut für die Endrunde qualifiziert. Sieben Siege und drei Unentschieden reichten dem Siebten der Weltrangliste für sieben Punkte Vorsprung und den Gruppensieg. Trainer Ottmar Hitzfeld erklärte nach dem abschließenden 2:0-Erfolg gegen Slowenien, er wolle nun das WM-Viertelfinale erreichen. Das gelang dem Team zuletzt bei der WM 1954 – in der Schweiz.

+++Willkommen zur Auslosung+++

Jürgen Klopp hat seine Meinung zur Gruppenauslosung ja schon kund getan: Es gäbe wenig, was ihn weniger interessiert, sagte der BVB-Coach vor kurzem. Wir sehen das anders. Denn schließlich lässt sich schon von den Gruppen für die WM 2014 ablesen, welche Hoffnungen sich die DFB-Elf auf den Titel machen darf – oder eben nicht.

  • lih
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3 Kommentare zu "Liveblog: DFB-Elf trifft auf Ghana, USA und Portugal"

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  • "Manko dabei: Für Deutschland wählt Lothar Matthäus. Oh Mann."

    Was soll das? Ist das hier die Blödzeitung?

  • Kurze Korrektur: Der Kommentar von Hans Sarpei ist: "Er gegen uns !!! Klinsi gegen Deutschland!!!!"

    und nicht "Gut erkannt" (das war die Antwort eines anderen Twitterers auf @Hans Sarpei).

  • ***Manko dabei: Für Deutschland wählt Lothar Matthäus. Oh Mann.***

    Was soll das: "Oh Mann" bitte? Matthäus wurde wegen seiner Leistung im Fussball und als Fussballer gewählt.

    Nicht wegen den Fettnäpfchen, die er als Privatman nicht auslassen kann. So wie es den Anschein hat^^

    Aber immer noch besser als ein Franz B. Der vollmundig erzählt: ICH habe in Kathar nicht einen Sklaven gesehen!

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