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Manchester City und Premier League Wie Pep den Transfermarkt aufheizt

Der neue Klub von Bayern-Trainer Pep Guardiola kann sich jeden Fußballer leisten. Doch die wenigsten sind für Manchester City zu haben. Warum aber sogar die Bayern Angst haben – und der Kaiser Pep öffentlich angreift.
Guardiola verlässt im Sommer den FC Bayern. Für den Kader von Manchester City sucht er neue Spieler. Quelle: AP
Langer und teurer Wunschzettel

Guardiola verlässt im Sommer den FC Bayern. Für den Kader von Manchester City sucht er neue Spieler.

(Foto: AP)

Düsseldorf, LondonDie Angst vor Pep geht um. Kein Fußballstar auf der Welt ist mehr sicher vor Guardiola, denn sein künftiger Klub Manchester City schwimmt im Geld von Scheichs aus dem Nahen Osten. Ablösesummen, so irre hoch sie auch sein mögen, sind daher kein Problem. Entscheidend ist eher, ob die von ihm umworbenen Spieler wollen oder dürfen.

Beispiel David Alaba: Der Bayern-Star mit einem Marktwert von rund 45 Millionen Euro ist der jüngste Fall, der in den Medien hohe Wellen schlägt. Angeblich würde Pep ihn am Ende der Saison gerne nach Manchester mitnehmen. Das Gerücht ist schon deshalb pikant, weil Guardiola noch Bayern-Trainer ist und mit Alaba diese Saison große Ziele erreichen will.

Doch ob das noch zählt? Bayern München akzeptiert ja sogar offiziell die Kaderplanung für Peps neuen Verein. Und verteidigt ihn, obwohl er ein doppeltes Spiel treibt: „Das ist falsch. Pep Guardiola hat David Alaba nie angesprochen und zu einem Wechsel zu Manchester City zu überreden versucht“, reagierte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf ein Gerücht.

Wie nervös die Münchner aber bereits sind, zeigt sich auch daran, dass sogar der Fußball-Kaiser öffentlich vorgeschickt wird. In der „Bild“ durfte Franz Beckenbauer Pep abwatschen: „Ich finde es schwierig – für alle Beteiligten, also für Bayern und für Pep. Das sorgt für immer neue Spekulationen“, sagte Beckenbauer.

Angeblich seien Fahrten nach Amsterdam und Treffen mit Vertretern von Manchester City kein Problem, solange er seine Pflichten in München nicht vernachlässige und keine Bayern-Spieler abwerbe. „Nein, das darf nicht passieren! Falls es so war, ginge das nicht. Das traue ich Guardiola allerdings auch nicht zu“, reagierte Beckenbauer auf diese Frage.

Wie auch immer: Im Fall Alaba sind die Bayern wohl auf der sicheren Seite. Es verdichten sich die Gerüchte, dass der Österreicher seinen Vertrag bis 2021 verlängert – so wie zuvor bereits Stürmer Thomas Müller, Verteidiger Jerome Boateng und der Spanier Javi Martinez. Mit Alaba hätten die Bayern große Teile des Stammpersonals noch mindestens drei Jahre beisammen.

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