Neuer Trainer Ingolstadt verpflichtet Maik Walpurgis

Bei der Mission Klassenverbleib setzt der FC Ingolstadt nicht auf prominente Namen. Der Bundesligist überrascht bei der Trainersuche mit seiner Entscheidung.
Der damalige Cheftrainer des VfL Osnabrück, Maik Walpurgis, posiert im Gegenlicht der Sonne. Fußball-Bundesligist FC Ingolstadt hat Maik Walpurgis als neuen Cheftrainer verpflichtet. Quelle: dpa
Neuer Trainer von Ingolstadt

Der damalige Cheftrainer des VfL Osnabrück, Maik Walpurgis, posiert im Gegenlicht der Sonne. Fußball-Bundesligist FC Ingolstadt hat Maik Walpurgis als neuen Cheftrainer verpflichtet.

(Foto: dpa)

IngolstadtFußball-Bundesligist FC Ingolstadt hat sich bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer für eine No-Name-Lösung entschieden. Der abstiegsbedrohte Club verpflichtete am Samstag überraschend Maik Walpurgis als Nachfolger von Markus Kauczinski. Der ehemalige Coach des Drittligisten VfL Osnabrück erhalte einen Vertrag bis 2018, teilte der Verein am Samstag mit.

„Maik ist ein sehr ehrgeiziger Trainer und bringt eine klare Spielphilosophie mit, die uns überzeugt hat“, sagte Sportdirektor Thomas Linke über den Überraschungs-Mann. Walpurgis sieht das Engagement als große Chance für sich: „Die Bundesliga ist für mich immer das große Ziel gewesen. Heute ist daher ein besonderer Tag für mich.“

So viel Geld fließt in Bundesliga-Klubs
Platz 18: FC Ingolstadt
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Die Fußball-Bundesliga ist für ihren Ruf als Boom-Branche bekannt. Mehr als Milliarden Euro haben die 18 Vereine 2015/16 durch Spielbetrieb, TV, Uefa, Transfers und Ausrüster eingenommen. Obendrauf kommen noch die Einnahmen durch Fanartikel, das Merchandising, das in diesen Zahlen nicht enthalten ist. Die Rangliste basiert auf Schätzungen der Internetseite www.fussball-Geld de

Auf den letzten Platz im Ranking landet der FC Ingolstadt: Der Verein nahm schätzungsweise 34,4 Millionen Euro ein. Sportlich landeten die Ingolstädter auf den elften Platz.

Quelle: Fussball-Geld.de

Platz 17: SV Darmstadt 98
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Der Umsatz stützt sich auf die Einnahmen durch durch folgende Geschäftsfelder: Spielbetrieb Bundesliga, TV-Gelder national, TV-Gelder international, DFB-Pokal, Champions- und Europa League, Transfers und Ausrüster- und Trikotsponsoring. Der SV Darmstadt hat demnach in der Saison 2015/16 35,4 Millionen Euro umgesetzt. In der Abschlusstabelle stehen sie etwas besser dar: Platz 14.

Platz 16: Hertha BSC
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Der Hertha BSC ist der Beweis dafür, dass ein Verein auch mit vergleichsweise wenig Geld Fußball spielen kann. Die Berliner belegten den siebten Platz in der Abschlusstabelle und machten 68 Millionen Euro Umsatz.

Platz 15: 1. FC Köln
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Mit Einnahmen von 72,6 Millionen Euro landet der 1. FC Köln auf Platz 15 des Geld-Rankings. Sportlich läuft es bei den Kölnern besser: Platz neun in der Abschlusstabelle.

Platz 14: Eintracht Frankfurt
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Die Frankfurter Eintracht blickt auf eine wirtschaftlich gute Saison zurück: Mit 79,4 Millionen Euro Umsatz belegt der Verein Rang 14. Sportlich lief es dafür nicht so gut: die Frankfurter rutschten auf Platz 16 und mussten in die Relegation gegen Nürnberg, die sie erfolgreich bestritten.

Platz 13: Hamburger SV
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Rund zwei Millionen Euro mehr als die Frankfurter erwirtschaftete der Hamburger SV in der Saison 2015/16: 81,7 Millionen Euro. Dem Bundesliga-Dino gelang erst zwei Spieltage vor Schluss der Klassenerhalt. Am Ende sprang aber Platz zehn heraus. Dafür sieht es in dieser Spielzeit um so düsterer aus.

Platz 12: Hannover 96
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In der vergangenen Saison konnte Hannover 96 einen Umsatz in Höhe von 83,5 Millionen Euro verzeichnen. Der Absteiger darf sich für Zweitligaverhältnisse einen Luxuskader leisten, um direkt aufzusteigen. Doch klar ist: In dieser Saison werden die Einnahmen deutlich sinken.

Der in dieser Bundesliga-Saison noch sieglose FC Ingolstadt hatte sich am vergangenen Sonntag von Kauczinski getrennt, der erst seit dem Sommer die Oberbayern betreute. Mit zwei Punkten sind die Ingolstädter Tabellenvorletzter. Zuletzt leitete Michael Henke als Interimstrainer die Übungseinheiten. Der 43-jährige Walpurgis war im August 2015 beim VfL Osnabrück entlassen worden. Zuletzt war er auch als Trainer beim  Zweitligisten Arminia Bielefeld im Gespräch.

Für den Ingolstädter Chefposten waren weitaus prominentere Trainer als Walpurgis gehandelt worden. Unter anderem Jos Luhukay (zuletzt VfB Stuttgart), André Breitenreiter (früher Schalke 04), Michael Frontzeck (zuletzt Hannover 96), Murat Yakin (früher Spartak Moskau) oder der erst am Montag bei Rapid Wien entlassene Mike Büskens.

Walpurgis wird der zehnte Cheftrainer des FCI seit der Vereinsgründung im Jahr 2004. Es ist der vierte Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison. Vor Kauczinski hatten schon Viktor Skripnik bei Werder Bremen, HSV-Coach Bruno Labbadia und Wolfsburgs Dieter Hecking gehen müssen.

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