Niersbach, Zwanziger, Schmidt und Beckenbauer Die Steuerrazzia schadet dem DFB-Präsidenten am meisten

Steuerhinterziehung: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei teils ehemalige DFB-Granden. Präsident Wolfgang Niersbach gerät unter Druck. Drei Verdächtige und die Frage: Was ist mit 6,7 Millionen Euro geschehen?
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Gegen Horst R. Schmidt (links), Theo Zwanziger (2.v.l.) und Wolfgang Niersbach (rechts) gab es am Dienstag Durchsuchungen. Franz Beckenbauer blieb verschont. Quelle: dpa
Vier Männer, drei Verdachtsfälle

Gegen Horst R. Schmidt (links), Theo Zwanziger (2.v.l.) und Wolfgang Niersbach (rechts) gab es am Dienstag Durchsuchungen. Franz Beckenbauer blieb verschont.

(Foto: dpa)

FrankfurtEin Großeinsatz der Staatsanwaltschaft und der Steuerfahndung hat der Affäre um die WM 2006 in Deutschland noch einmal eine neue Dimension gegeben und den Deutschen Fußball-Bund endgültig in die schwerste Krise seiner Geschichte gestürzt. Mehr als 50 Ermittler durchsuchten am Dienstagmorgen die DFB-Zentrale in Frankfurt am Main und dazu noch die privaten Wohnsitze des amtierenden Präsidenten Wolfgang Niersbach, seines Vorgängers Theo Zwanziger und des langjährigen DFB-Generalsekretärs Horst R. Schmidt.

Der Verdacht der Staatsanwaltschaft lautet: „Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall“. Es geht dabei um die Rückzahlung jener ominösen 6,7 Millionen Euro an den damaligen Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus, die das deutsche WM-Organisationskomitee 2005 bewusst falsch als Beitrag zu einer Fifa-Gala getarnt hatte.

Die Frage, wohin das Geld des Franzosen ursprünglich einmal geflossen ist, steht seit Wochen im Zentrum des gesamten Skandals und ist bis heute nicht geklärt. Zwanziger forderte den DFB in einem Schreiben vom Montagabend sogar dazu auf, zu prüfen, ob man die 6,7 Millionen nicht vom damaligen OK-Chef Franz Beckenbauer zurückfordern müsse.

Zu den Durchsuchungen vom Dienstag sagte die Frankfurter Oberstaatsanwältin Nadja Niesen der „Bild“-Zeitung: „Sollte sich der hinreichende Tatverdacht erhärten, kommt es zur Anklageerhebung. Dann landet der Fall vor Gericht.“ Sollte es dann auch noch zu einer Verurteilung kommen, drohe den WM-Machern Niersbach, Zwanziger und Schmidt eine Haftstrafe „zwischen sechs Monaten und fünf Jahren“.

Zudem drohen den Verantwortlichen nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch) Schadenersatzforderungen in Millionen-Höhe. Laut „SZ“ werden in Verbandskreisen nachträglich fällige Steuern in Höhe von 2,2 Millionen Euro für möglich gehalten, plus Zinsen seit 2006. Dafür könnte der DFB laut „Süddeutscher Zeitung“ die damaligen Verantwortlichen in Regress nehmen.

Niersbach dürfte nach den Entwicklungen vom Dienstag endgültig nicht mehr als DFB-Präsident zu halten sein. Das einzige OK-Mitglied, das noch heute ein wichtiges Amt zu verlieren hat, war schon vor der Steuerrazzia durch seine widersprüchlichen Aussagen zu der Affäre und durch sein miserables Krisenmanagement massiv in die Kritik geraten.

Kein Kommentar

Niersbach äußerte sich am Dienstag nicht. Der Parkplatz des DFB-Präsidenten blieb am Dienstag leer. Während in der Verbands-Zentrale die Ermittler der Frankfurter Staatsanwaltschaft Akten rund um die WM 2006 sichteten und beschlagnahmten, weilte Wolfgang Niersbach daheim in Dreieich. Schließlich waren die Fahnder auch bei ihm zu Hause vorstellig geworden, wie auch in den Wohnsitzen seines Vorgängers Theo Zwanziger und des damaligen Generalsekretärs Horst R. Schmidt.

Vor allem Niersbach gerät damit nach einer knappen Woche Ruhe wieder gewaltig unter Druck. Der 64-Jährige ist seit der offiziellen Razzia vom Dienstag als DFB-Präsident wohl nur noch schwer zu halten. Es sind schon Sportfunktionäre, Politiker und Wirtschaftsbosse wegen sehr viel weniger zurückgetreten.

Gleichzeitig wurde das Schreiben Zwanzigers an den DFB bekannt, in dem er den Verband zur Prüfung möglicher Ansprüche gegen Beckenbauer aufforderte. Das Schreiben konnte die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag einsehen. Nach den Darstellungen des DFB soll Beckenbauer 2002 in einem Vier-Augen-Gespräch mit dem inzwischen gesperrten FIFA-Präsidenten Joseph Blatter ausgehandelt haben, dass der Weltverband im Auftrag der deutschen WM-Macher umgerechnet 6,7 Millionen Euro von Louis-Dreyfus erhält. Ob dieses Geld der Bestechung von FIFA-Funktionären, der Unterstützung von Blatters Wahlkampf oder nur wie von Beckenbauer und Niersbach behauptet der Sicherung eines Organisationszuschusses diente, ist unklar.

Wer sind die drei Männer, gegen die sich die Ermittlungen richten? Die Antwort finden Sie auf den folgenden Seiten. Einen Überblick über die Vorgeschichte finden Sie hier.

Der Präsident: Wolfgang Niersbach

Der amtierende DFB-Präsident gerät gehörig unter Druck. Quelle: dpa
Wolfgang Niersbach

Der amtierende DFB-Präsident gerät gehörig unter Druck.

(Foto: dpa)

Eine bemerkenswerte Karriere steht kurz vor ihrem Ende. Wolfgang Niersbach war Journalist beim Sport-Informations-Dienst, als er 1988 zum DFB wechselte und seinen steilen Aufstieg innerhalb der Sportpolitik begann.

Der heute 64-Jährige wurde zunächst als Pressechef für die EM 1988 im eigenen Land engagiert und arbeitete sich dann beim Deutschen Fußball- Bund hoch: zum Mediendirektor, zum geschäftsführenden Vizepräsidenten des Organisationskomitees für die WM 2006, zum Generalsekretär des DFB. Am 2. März 2012 wurde er als Nachfolger von Theo Zwanziger an die Spitze des größten Sportfachverbands der Welt gewählt.

Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als könne Niersbach sogar zum neuen Uefa- oder Fifa-Präsidenten aufsteigen. Doch nun droht er nicht nur über die Affäre um die WM 2006 zu stürzen, sondern auch über seinen dilettantischen und viel kritisierten Umgang damit.

Am Dienstag ließ die Staatsanwaltschaft nicht nur die DFB-Zentrale durchsuchen, sondern auch Niersbachs privaten Wohnsitz in Dreieich. Schon zuvor hatte er sich bei der Frage in Widersprüche verwickelt, wann genau er von welchen Details des Skandals erfahren haben will. Mit der Aufklärung beauftragte der Verband ausgerechnet eine Kanzlei, deren Partner privat mit Niersbachs Büroleiter verbandelt ist. Bei seiner denkwürdigen Pressekonferenz zu der gesamten Affäre hatte der DFB-Chef auf keine einzige Nachfrage eine schlüssige Antwort.

Ungewollt bestätigte Niersbach damit jene Zweifel, die ihn schon seit seiner Wahl zum DFB-Präsidenten begleiten. Er sei eine „wandelnde Wellness-Oase“, schrieb der „Spiegel“. Niersbach vermag überall für einen Ausgleich und eine nette Atmosphäre zu sorgen, er sonnt sich auch gern im Glanz des Profifußballs und großer Namen wie Franz Beckenbauer. Eine Haltung in gesellschaftlichen oder politischen Fragen und eine Linie in der WM-Affäre hat er dagegen nie gezeigt.

Der Kronzeuge: Theo Zwanziger

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger ist der Einzige, der momentan Fragen beantwortet. Quelle: dpa
Theo Zwanziger

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger ist der Einzige, der momentan Fragen beantwortet.

(Foto: dpa)

Nur vier Jahre nach seinem Amtsende ist Theo Zwanziger in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes zur Persona non grata geworden. Zumindest die aktuelle DFB-Führung um seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach ficht die Feindschaft mit dem 70-Jährigen sogar offen aus. In der Schlammschlacht rund um die WM-Affäre bezeichnete Generalsekretär Helmut Sandrock im Rückblick die Zwanziger Präsidentschaft sogar als „Schreckensherrschaft“.

Was ist passiert? Als der deutsche Fußball Anfang des Jahrtausends durch eine Krise ging, wurde eine Doppelspitze mit Zwanziger und dem Mann des Profi-Fußballs, Gerhard Mayer-Vorfelder, installiert. Nach der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land übernahm Zwanziger das Amt alleine. Mit seinen Themen Frauen-Fußball, Integration oder gesellschaftliche Verantwortung wurde er so etwas wie das gute Gewissen des deutschen Fußballs. Sein Porträt auf der DFB-Homepage trug die Überschrift „Mann der Basis“.

In seiner Rede bei der Trauerfeier für Robert Enke nach dessen Suizid im November 2009 fand Zwanziger genau den richtigen Ton, seine Beliebtheit war zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt. Beim Suizidversuch von Schiedsrichter Babak Rafati und besonders beim Umgang mit dem Skandal um die Affäre von Referee-Obmann Manfred Amerell mit Jung-Schiedsrichter Michael Kempter agierte der Jurist aber ungeschickt.

Die Amtsübergabe an Niersbach ging noch relativ geräuschlos über die Bühne. Doch danach verschlechterte sich das Verhältnis zum Verband und der Führung des deutschen Fußballs immer weiter.

Die öffentliche Angriffe unter anderem auf Uli Hoeneß in seiner Autobiographie und die (erfolglose) Überprüfung der Vergütungsregelung von Nachfolger Niersbach durch die Fifa-Ethikkommission ließen Zwanziger dann jedoch in die Isolation rutschen.

Der Mann im Hintergrund: Horst R. Schmidt.

Der Funktionär hält sich weitgehend im Hintergrund. Quelle: AFP
Horst R. Schmidt

Der Funktionär hält sich weitgehend im Hintergrund.

(Foto: AFP)

Sportliche Großereignisse und die Frage, wie man sie organisiert - darüber weiß in der großen weiten Welt des Sports vermutlich kaum jemand so gut Bescheid wie Horst R. Schmidt.

Der langjährige Generalsekretär und später auch Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes arbeitete schon für das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 1972 in München, ehe er noch im selben Jahr zum DFB ging. Schmidt saß im OK für die Fußball-WM 1974 im eigenen Land, er beriet Fifa und Uefa jahrzehntelang bei der Ausrichtung großer Turniere, 2010 arbeitete er sogar für das WM-OK Südafrikas.

Seine größte Aufgabe war allerdings die Ausrichtung des deutschen „Sommermärchens“ 2006. Genau wie Franz Beckenbauer, Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger saß er als geschäftsführender Vizepräsident im Organisationskomitee der WM. Genau wie bei Niersbach und Zwanziger fuhren am Dienstag auch bei Horst R. Schmidt zu Hause die Ermittler der Staatsanwaltschaft Frankfurt vor.

Die Macher des deutschen Sommermärchens
Franz Beckenbauer
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Seine Weltreisen als Chef der deutschen WM-Bewerbung sind längst legendär. Der Fußball-Kaiser jettete schier unermüdlich um den Globus und warb sogar in der Südsee charmant für eine Weltmeisterschaft in Deutschland. Vor allem wegen dieser perfekt inszenierten PR-Tournee gilt Beckenbauer als der Mann, der die WM in seine Heimat holte. Es war seine Krönung als Sportfunktionär.

Franz Beckenbauer
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Nach der WM war der Weltmeister von 1974 noch vier Jahre Mitglied der FIFA-Exekutive. Im Sommer 2014 war er dann kurz von der FIFA gesperrt, weil er den Ermittlern zunächst keine Auskunft zur umstrittenen Vergabe der WM-Turniere 2018 und 2022 an Russland und Katar gab. Heute hat der 70-Jährige kein Spitzenamt mehr.

Wolfgang Niersbach
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Als Mediendirektor und Vizepräsident des Organisationskomitees machte Niersbach Karriere beim DFB. „Von der ersten Minute an“ sei er bei der WM-Bewerbung dabei gewesen, versicherte der heutige Präsident des größten Sportfachverbandes der Welt gern. Niersbach koordinierte damals die Öffentlichkeitsarbeit, prägte also das Bild von der WM 2006 entscheidend mit.

Völler, Beckenbauer und Niersbach
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Ein Skandal um die Vergabe des Turniers käme Niersbach heute mindestens genauso ungelegen wie damals. Der DFB-Chef wäre damit wohl auch aus dem Rennen um die Chefposten bei FIFA und UEFA. Sein Verband bezeichnet die Enthüllungen des „Spiegel“ als haltlos.

Fedor Radmann
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Wo Beckenbauer auf seiner WM-Werbetour auftauchte, war Radmann (r.) zumeist nicht weit. Der umtriebige Berater war hinter den Kulissen als Strippenzieher wohl eine entscheidende Figur vor der WM-Vergabe an Deutschland. Danach gehörte der gebürtige Berchtesgadener dem WM-Organisationskomitee zunächst als Vizepräsident an, musste aber wegen seiner diversen Beraterverträge das Amt aufgeben. Mit wenig Glück engagierte er sich später als Geschäftsführer der Salzburger Bewerbung um Winter-Olympia 2014 und Australiens Kandidatur um die WM 2022. Beide Anläufe scheiterten.

Theo Zwanziger
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Der spätere DFB-Chef (2. v.l.) rückte für Radmann als Vizepräsident ins Organisationskomitee nach. Dort war der Jurist für Finanzen, Personal und Recht verantwortlich. 2011 übernahm Zwanziger den Platz von Beckenbauer in der FIFA-Regierung. Mit seinem Nachfolger Niersbach hat Zwanziger sich inzwischen überworfen. Auch den Weltverband und dessen skandalumwitterten Präsidenten Joseph Blatter griff Zwanziger zuletzt vehement an. Dabei kritisierte der 70-Jährige auch die dubiose Vergabe der WM 2022 an Katar.

Horst R. Schmidt
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Der damalige DFB-Generalsekretär (l.) war eine der zentralen Figuren für WM-Bewerbung und Organisation. Er galt als rechte Hand Beckenbauers, als Hirn der deutschen Weltmeisterschaft. Schon 1974 hatte er die WM in Deutschland mitorganisiert, vor der WM 2010 holte ihn die FIFA als Nothelfer nach Südafrika. Als Ehrenmitglied des DFB wurde er 2013 in den Ruhestand verabschiedet. Zur Vergabe der WM 2006 sagte er bei Sky: „Mir war von einer schwarzen Kasse nichts bekannt. Die Stimmen sind nicht gekauft worden.“

Der gelernte Verwaltungsfachmann hatte es jahrelang geschafft, immer nur im Hintergrund zu wirken. Doch in der WM-Affäre taucht sein Name beinahe Woche für Woche in der Öffentlichkeit auf. Gemeinsam mit dem damaligen DFB-Präsidenten Zwanziger unterschrieb er 2005 die Zahlungsanweisung für jene ominösen 6,7 Millionen Euro, die getarnt als Beitrag für eine Fifa-Gala an Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus zurückfließen sollten. Genau darin sieht die Staatsanwaltschaft nun eine mögliche Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.

Zwanziger zufolge soll der mittlerweile 73-jährige Schmidt ihm zu Beginn der Affäre auch gestanden haben, wohin die Dreyfus-Millionen im Auftrag der deutschen WM-Macher ursprünglich einmal geflossen seien: an den skandalumwitterten und längst gesperrten Fifa- Funktionär Mohammed bin Hammam aus Katar. Schmidt dementiert das, Belege dafür gibt es ebenfalls nicht. Doch mit dem entspannten Ruhestand des jahrelangen Multifunktionärs ist es erst einmal vorbei.

Der DFB braucht einen Neuanfang! Vielleicht als Aktiengesellschaft?

  • dpa
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2 Kommentare zu "Niersbach, Zwanziger, Schmidt und Beckenbauer: Die Steuerrazzia schadet dem DFB-Präsidenten am meisten"

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  • Wofür braucht es heute noch, 9 Jahre danach, Hausdurchsuchungen? Das ist eine Schau, um die damaligen Akteure mürbe zu kochen. Wer nach 9 Jahren noch ein Papier im Haus oder eine Spur auf dem Komputer hat, verdient es allerdings nicht besser, als jetzt durch den Fleischwolf gedreht zu werden.

  • Wofür braucht es heute noch Sport-Funktionäre? Zur Geldwäsche? Zum Taschenvollstopfen? Zum Bestechen? Zum Händeschütteln mit Angela?
    Konstruktive Arbeit ist denen offenkundig völlig fremd.
    Das die deutsche Justiz mit denen jahrzehntelang so milde umging ist der eigentliche Skandal.

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