Offener Brief an Lukas Podolski Komm nach Japan, Poldi-kun!

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Große Pläne und Aufbruchstimmung warten
DFB-Elf verliert nach Schweini auch Poldi
Lukas Podolski
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Weltmeister Lukas Podolski hat seinen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. „Danke Fans! 129 Spiele, 12 Jahre. Es war gigantisch, es war großartig. Und es war mir eine Ehre!“, schrieb der Offensivspieler im August 2016 bei Twitter.

Erklärung auf Facebook
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"Ich trete kürzer und widme mich mehr anderen Dingen. Am meisten natürlich meiner Familie. Ich bin sicher, dass sie sich nicht beschweren werden, wenn ich künftig mehr Zeit für sie habe. Und darauf freue ich mich sehr." Das erklärte Poldi auf Facebook.

Podolski-Nachricht bei Instagram

Podolski-Nachricht bei Twitter

Podolski-Account auf DFB-Homepage

Schwer gefallen
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Poldi erklärte weiter: "Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Die Nationalmannschaft war für mich immer Herzenssache, und das wird sie auch immer bleiben. Ich habe aber nach der Euro/Urlaub gespürt, dass sich mein Fokus verschoben hat. Alles hat seine Zeit - und meine Zeit beim DFB ist vorbei."

Stolz
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"Für mich ist dieser Abschied sehr emotional. Ich bin stolz darauf, was ich mit dem DFB erleben durfte. Nichts kann mir ersetzen, was mir die Zeit mit dem DFB-Team an Freude, Leidenschaft und Zusammenhalt gegeben hat. Vom zweijährigen polnischen Jungen, der quasi nur mit einem Ball unter dem Arm nach Deutschland kam, zum Weltmeister - das ist mehr, als ich mir erträumen konnte."

Weltmeister
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Auch sein Freund Bastian Schweinsteiger war vor kurzem zurückgetreten. Zusammen waren beide 2014 Weltmeister geworden, doch zu ihrem ersten Ruhm gelangten beide bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland: Poldi und Schweini lauten seither ihre Spitznamen.

Bankdrücker
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Podolski spielte in der Nationalmannschaft zuletzt jedoch keine Rolle mehr. Bei der Europameisterschaft in Frankreich kam er nur auf einen Kurzeinsatz. Und auch in den beiden Jahren davor verlief seine DFB-Karriere sehr wechselhaft.

Deutschland gegen Australien
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Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien offenbarte viele Schwächen. Doch es gab auch Lichtblicke: Allen voran der formschwache Lukas Podolski nutzte seine Chance. Ausgerechnet der an Inter Mailand ausgeliehen 29-Jährige rettete den Weltmeister mit einem Abstaubertor vor einer Blamage und avancierte so zum Gewinner des Tests in Kaiserslautern.

Ein weiteres Argument ist der Standort Kobe. Die Stadt ist sicherlich nicht so schillernd wie die Megacities Tokio oder Istanbul. Aber mit 1,5 Millionen Einwohnern bietet die gemütliche Provinzmetropole familiären Flair und Weltoffenheit. Dafür sorgt der internationale Hafen und die Geschichte als Standort der ausländischen Chemiekonzerne. Früher gab es hier sogar eine recht große deutsche Gemeinde, nun eine kleine.

Und dann ist da noch natürlich noch der Verein, der von Japans Internetmilliardär Hiroshi Mikitani geleitet wird. Und Mikitani hat große Pläne. Seine Online-Shoppingmall Rakuten wird diesen Sommer für vier Jahre Trikotsponsor vom FC Barcelona. Auch mit Vissel Kobe, bisher die Fahrstuhlmannschaft Japans, geht es bergauf.

Die Saison 2016 schloss der Club zwar nur auf dem siebten Platz ab, was für das einstige Kellerkind schon genug der Freude gewesen wäre. Aber in der zweiten Hälfte war Vissel Kobe die zweitbeste Mannschaft. Die Fans träumen nun davon, dass vielleicht einmal der Sprung an die Spitze gelingt. Wenn Sie diese Aufbruchstimmung nun noch mit ein paar Toren befeuern, steht Ihrem Aufstieg zum Idol nichts mehr entgegen.
Ich hoffe, dass diese Argumente Sie überzeugen, wenn Sie nicht schon überzeugt sind.

In der Hoffnung, Sie bald in Japan spielen zu sehen und nicht mehr am fernen Bosporus, verbleibt

Ihr Martin Kölling

PS: Wenn Sie nach Japan kommen, würde ich mich über ein Treffen mit Ihnen freuen. Für Fragen Ihrerseits stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung.

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3 Kommentare zu "Offener Brief an Lukas Podolski: Komm nach Japan, Poldi-kun!"

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich

  • AsianScientist (Jan. 17, 2017) - Nocturnal local winds were responsible for transporting radioactive material over 200km from the Fukushimia Daiichi nuclear accident to the Tokyo metropolitan area. These findings by researchers from the University of Tokyo have been published in Scientific Reports. Read more from Asian Scientist Magazine at: http://www.asianscientist.com/2017/01/in-the-lab/winds-radioactive-materials-fukushima-tokyo/

    http://www.asianscientist.com/2017/01/in-the-lab/winds-radioactive-materials-fukushima-tokyo/

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

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