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Platzvergabe für Verfahren 27 Sekunden für einen Platz im Hoeneß-Prozess

Dass der Andrang für den Prozess gegen Uli Hoeneß groß sein würde, war zu erwarten – nicht aber das Ausmaß: Binnen 27 Sekunden waren alle Presseplätze vergeben. Akkreditieren wollten sich zehnmal so viele Journalisten.
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Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss vor Gericht. Das will sich die Presse nicht entgehen lassen. Quelle: Reuters

Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss vor Gericht. Das will sich die Presse nicht entgehen lassen.

(Foto: Reuters)

München Schon nach 27 Sekunden war alles vorbei. Nicht mal eine halbe Minute Zeit blieb den Journalisten am Mittwoch vergangener Woche für eine erfolgreiche Akkreditierung im anstehenden Prozess gegen Uli Hoeneß. „Die letzten Sitzplatzgesuche, die berücksichtigt werden konnten, gingen um 12.00.27 Uhr auf dem Mailserver der Justiz ein“, teilte die Justizpressestelle des Oberlandesgerichts München am Mittwoch mit. Der Präsident des FC Bayern München muss sich im Frühjahr wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.

Am 22. Januar um Punkt 12.00 Uhr hatte die Behörde den Startschuss für den Eingang von Akkreditierungen gegeben. Die Journalisten mussten sich per E-Mail akkreditieren - und äußerst schnell sein. Doch auch wer zu früh auf „Absenden“ klickte, war raus aus der Verlosung. Insgesamt seien 454 Akkreditierungsgesuche eingegangen, hieß es beim Gericht. Berücksichtigt wurden wegen der geringen Anzahl an Sitzplätzen im Gerichtssaal davon lediglich 49.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II hatte die Anklage gegen den Vereinschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters „unverändert“ zugelassen. Erster Verhandlungstag ist der 10. März.

  • dpa
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