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Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen Platini sagt „Bye bye, Fifa“

„Kein gutes Timing“: Michel Platini will sich nun doch nicht zur Wahl stellen für das höchste Amt im Weltfußball. Seine Kandidatur als Fifa-Präsident zieht der Uefa-Chef zurück. Ein Sieg war ohnehin nicht zu erwarten.
Platini hätte nur kandidieren dürfen, wenn seine Sperre bis zur Wahl aufgehoben worden wäre – also bis zum 26. Februar. Quelle: AFP
Aussichtslose Kandidatur

Platini hätte nur kandidieren dürfen, wenn seine Sperre bis zur Wahl aufgehoben worden wäre – also bis zum 26. Februar.

(Foto: AFP)

Berlin Der für acht Jahre gesperrte Uefa-Präsident Michel Platini zieht seine Kandidatur für die kommende Wahl des Fifa-Präsidenten zurück. Das bestätigte der 60 Jahre alte Franzose am Donnerstag der amerikanischen Nachrichtenagentur AP und der französischen Sportzeitung „L'Équipe“.

Platini hätte sich als Nachfolger für den ebenfalls für acht Jahre gesperrten Joseph Blatter ohnehin nur der Wahl stellen können, wenn er gegen seine Sperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof rechtzeitig erfolgreich gewesen wäre. AP erklärte Platini nun, dass diese Zeit nicht ausreiche. „Das Timing ist nicht gut für mich“, sagte er. Die Wahl ist am 26. Februar. „Bye bye Fifa“, sagte Platini.

Die Ethikhüter der Fifa hatten eine von Blatter bewilligte Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken an Platini aus dem Jahr 2011 als Verstoß gegen die Fifa-Ethikregeln gewertet und beide daraufhin gesperrt. Gegen diese Strafe will Platini aber nach wie vor vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.

  • dpa
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