Ranking Klubwerte Elf Fußballvereine für 20 Milliarden Euro

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Wie Fußballklubs wertvoller werden
Ritterschlag für Mkhitaryan, Absturz bei Götze
kicker-Umfrage
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Wer war der beste Trainer der Saison? Und für welchen Verein würden die meisten Spieler am liebsten kicken? Das Fußball-Magazin „Kicker“ fragt jeweils zur Winterpause und zum Ende der Saison die Bundesliga-Profis anonym nach ihrer Meinung. Dieses Mal haben 235 Spieler teilgenommen.

Im Bild: das kicker Sonderheft Finale 2005.

Der beste Feldspieler
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31,1 Prozent der Umfrageteilnehmer finden, BVB-Mittelfeldspieler Henrikh Mkhitaryan habe die beste Saison abgeliefert. Schlagzeile des „kicker“: „Ritterschlag für Mkhitaryan“. Seine Bilanz: 90 Spiele, 23 Tore, 35 Assists. Bei der letzten Umfrage zur Winterpause 2015/16 gewann diese Kategorie FC-Bayern-Spieler Douglas Costa.

Der beste Torhüter
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Für ihn ist die Auszeichnung zum besten Torhüter fast schon Tradition: Wie in den vergangenen drei Umfragen gewinnt auch dieses Mal Manuel Neuer die Wahl zum besten Torwart der Saison. 23,8 Prozent der befragten Bundesliga-Spieler wählten den Bayern-Keeper. Auf Platz zwei folgt der Mainzer Loris Karius mit 13,6 Prozent.

Gewinner unter den Trainern
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Seine Arbeit für Hertha BSC Berlin wird in der ganzen Bundesliga wertgeschätzt: Als Gewinner unter den Trainern wählten die Bundesliga-Kicker Pal Dardai – mit einer Quote von 17,5 Prozent. Der 40-jährige Ungar hievte seinen Verein auf den siebten Bundesliga-Platz. Rang zwei sicherte sich Mönchengladbachs Andre Schuster (16,2 Prozent), den die Spieler schon zur Winterpause zum erfolgreichsten Trainer gewählt hatten.

Verlierer unter den Trainern
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Ein Sieg, zehn Niederlagen: Ex-Hannover-Trainer Thomas Schaaf lieferte in den Augen vieler Bundesliga-Spieler die glückloseste Saison ab (33,2 Prozent). Dabei war er erst im Winter zu Hannover 96 gekommen. Den einzigen Sieg fuhr er mit einem 2:1 in Stuttgart ein. Deren Hinrunden-Trainer Alexander Zorniger wählten die Profis übrigens mit 18,3 Prozent auf den zweiten Platz der Verlierer unter den Trainern.

Aufsteiger der Saison
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Vor einem Jahr saß Julian Weigl noch als Reservist beim Zweitligisten 1860 München auf der Bank, in der Saison darauf wechselte er als Stammspieler zu Borussia Dortmund – ein steiler Aufstieg. Wohl auch deshalb wählte jeder fünfte Profi den 20-Jährigen zum Aufsteiger der Saison (20 Prozent). Für den zweitplatzierten Leverkusener Julian Brandt votierten 14,5 Prozent der Spieler.

Absteiger der Saison
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Bei Mario Götze lief es andersherum: Vom Stammspieler bei Dortmund wechselte er zu Bayern München – und verbrachte dort viel Zeit auf der Bank. Zuletzt zog sich der WM-Torschütze von 2014 eine Rippenverletzung zu. 30,2 Prozent der Spieler wählten ihn zum Absteiger der Saison. Ihm folgt Max Kruse vom VfL Wolfsburg mit 17,5 Prozent der Stimmen.

Viele Fans wundern sich, wie die Schätzer für die großen Fußballklubs auf Werte von mehr als einer Milliarde Euro kommen. Schließlich setzt kein Verein bisher auch nur annähernd eine Milliarde Euro um. Die Antwort von KPMG: Den Wert eines Klubs bestimmen vor allem die Profitabilität, die Fangemeinde, der Kader, die TV-Einnahmen sowie das Geschäft rund um das Stadion.

Der sich ergebende Unternehmenswert ist eine Schätzung. Wichtig dafür sind das Kapital des Eigentümers, die Schulden, die Barmittel sowie alle Werte, die in Geld umgemünzt werden können. Die sich ergebende Zahl dient als ein kompakter Indikator für Sponsoren, Geldgeber und Geschäftspartner des Vereins. Die fünf Faktoren im Detail:

Die Profitabilität

Hier geht es vor allem um die Bilanz, die von vielen Klubs in Europa inzwischen regelmäßig veröffentlicht wird. Fußballvereine verdienen in erster Linie Geld durch Spiele im Stadion, Fanartikel, Sponsoren und TV-Rechte. Wieviel Gewinn sie daraus generieren, hängt stark von der sportlichen Vorgabe ab: Wie viel Geld fließt in den Kader? Wie sehr nutzt der Verein Spielerverkäufe?

In der Bundesliga ist Bayern München der einzige Verein, der mehr als 500 Millionen Euro pro Saison umsetzt. Dahinter folgt Borussia Dortmund mit mehr als 300 Millionen Euro. Bei immerhin 160 Millionen Euro liegt der Bundesliga-Vierte Borussia Mönchengladbach. Der Siebte, Hertha BSC, hat gerade mitgeteilt, dass man in der nächsten Saison wahrscheinlich mehr als 100 Millionen Euro einnimmt.

Die Fangemeinde

Je populärer ein Klub ist, desto größer ist das Umsatzpotenzial. Die Fangemeinde rekrutiert sich aus den Stadionbesuchern, den Mitgliedern des Vereins und der Fanklubs sowie immer stärker aus den sozialen Medien. Durch Facebook, Twitter, Instagram und Co. erreichen die großen Klubs eine Millionengemeinde, mit der immer direkter Geschäfte angebahnt werden.

KPMG hat zum Beispiel ausgerechnet, dass die 32 Klubs in ihrem Ranking 589 Millionen Fans auf Facebook haben. 92 Millionen davon entfallen auf den FC Barcelona, 88 Millionen auf Real Madrid und 69 Millionen auf Manchester United. Bayern München hat mehr als 37 Millionen „Gefällt mir“-Angaben auf seiner Facebook-Seite.

Der Kader

Fußballvereine im Profifußball geben das meiste Geld aus für ihre Spieler. Will man das sportliche Potential eines Klubs beurteilen, eignen sich die Schätzungen, die über alle wichtigen Spieler etwa über die Plattform Transfermarkt.de abrufbar sind. Die Regel dabei: Je wertvoller ein Kader, desto größere Chancen hat ein Verein, dies in sportliche Erfolge umzumünzen.

 

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