RB Leipzig Rote Bullen feuern Trainer Zorniger

Der Zweitligist RB Leipzig hat sich von Aufstiegstrainer Alexander Zorniger (47) getrennt. Der Verein wird durch den Getränkekonzern Red Bull finanziert und will so schnell wie möglich in die erste Bundesliga aufsteigen.
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Zorniger muss seinen Posten beim RB Leipzig räumen Quelle: SID
Alexander Zorniger

Zorniger muss seinen Posten beim RB Leipzig räumen

(Foto: SID)

LeipzigDer ambitionierte Fußball-Zweitligist RB Leipzig hat sich von Aufstiegstrainer Alexander Zorniger (47) getrennt. Dies gab der Klub am Mittwoch bekannt. Spätestens nach der 0:2-Niederlage am vergangenen Freitag bei Abstiegskandidat Erzgebirge Aue war die Luft für Zorniger dünn geworden. Als Übergangslösung wurde U17-Trainer Achim Beierlorzer installiert.

Die Leipziger holten aus den vergangenen neun Spielen nur zwei Siege, der Negativtrend hatte sich trotz der Neueinkäufe für neun Millionen Euro nach der Winterpause fortgesetzt. Zorniger, der noch einen Vertrag bis 30. Juni 2016 hat, war seit zwei Jahren Coach in Leipzig und hatte das Team von der 4. in die 2. Bundesliga geführt.

Von der Aufstiegseuphorie zum Lizenztheater
RB Leipzig
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Das neue Logo des Fußball-Zweitligisten RasenBallsport Leipzig (RB Leipzig). Die Schrift des Vereins ist nun unten, die gelbe Sonne ist weg. Dafür ist nun ein Fußball auf dem Logo. Nur noch die roten Bullen zeigen die Verbindung zum Sponsor Red Bull auf.
Foto: RB Leipzig/dpa

RB Leipzig - FC Saarbrücken
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Auf der Fahne rechts ist noch das alte Logo. „Dritte Liga war schön, Zeit für uns zu geh'n“, sangen Fans und Mannschaft von RasenBallsport Leipzig. Beim euphorisch bejubelten 5:1 (4:0) gegen den 1. FC Saarbrücken stand der Aufstieg in die 2. Bundesliga früh fest.

Erinnerung an Red Bull
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Das alte Logo von RB Leipzig erinnerte zu stark an den Sponsor Red Bull, monierte die Deutsche Fußballliga (DFL). Hier zum Vergleich eine Red-Bull-Werbebande am Spielfeldrand.

Leipzig auf Facebook
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Der Auftritt auf Facebook im Jahr 2014: Der Hintergrund blau, der Ball größer, das RB vor dem Stadtnamen statt oben drüber: Das neue Logo erinnert weniger an den Getränkehersteller als vorher.

Foto: Screenshot/Facebook

Red Bull Cola
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Zwei Dosen Red Bull Cola. Um dieses Getränk geht es vor allem beim Sponsoring von Red Bull.

Dietrich Mateschitz
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Mateschitz hat die Getränkefirma Red Bull gegründet. Er finanziert den Fußballverein RB Leipzig. „Er ist in erster Linie Fan, jemand der mitfiebert und auch mitleidet, wenn mal etwas nicht so läuft“, sagt Sportdirektor Ralf Rangnick über Mateschitz.

Nach dem Aufstieg
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Die Mannschaft um den sichtlich gelösten Trainer Alexander Zorniger genoss den Trubel. Auch der Spitzname „Die roten Bullen“ auf den T-Shirts deutet auf die Verbindung zum Sponsor.

„Alex hat hier hervorragende Arbeit geleistet und war mit der Mannschaft in den letzten zweieinhalb Jahren maximal erfolgreich. Er hat einen sehr großen Anteil daran, dass wir heute schon in der 2. Bundesliga spielen“, sagte Sportdirektor Ralf Rangnick. Zuletzt war aber von Differenzen zwischen Trainer und Sportdirektor zu hören.

Rangnick will bereits in diesem Jahr den Sprung in die Bundesliga schaffen, Zorniger ging dies zu schnell. „Es war nach dieser intensiven und erfolgreichen Zeit natürlich nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen. Doch aufgrund der mir gegenüber offen kommunizierten Absicht, im Sommer eine Veränderung vorzunehmen, ist es meiner Meinung nach besser, jetzt sofort einen Cut zu machen.“

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