Real Madrid Bale-Transfer wird untersucht

Der 100-Millionen-Euro Wechsel des Stürmers Gareth Bale nach Real Madrid wird zum Gegenstand von EU-Untersuchungen. Kern der Anschuldigung: Im Transfer könnten über Banken Steuergelder involviert sein.
Der Stürmer wechselte 2013 für knapp 100 Millionen Euro zu Real Madrid. Quelle: dpa
Gareth Bale

Der Stürmer wechselte 2013 für knapp 100 Millionen Euro zu Real Madrid.

(Foto: dpa)

MadridDer spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid steht im Verdacht, den Transfer des 100-Millionen-Euro-Stürmers Gareth Bale mit öffentlichen Geldern finanziert zu haben. Drei EU-Abgeordnete hätten vor dem Europäischen Parlament einen Antrag auf Untersuchung des Deals gestellt, berichteten spanische Medien. Eine Stellungnahme der „Königlichen“ gab es am Donnerstag vorerst nicht.

Der Antrag wurde vom konservativen britischen Abgeordneten Daniel Dalton, vom Spanier Ramón Tremosa und vom flämischen Nationalisten Sander Loones gestellt. Der Katalane Tremosa teilte auf Facebook mit, man beziehe sich bei dem Antrag auf einen Bericht der britischen Tageszeitung „The Daily Telegraph“ vom 23. Januar.

Das Blatt hatte unter Berufung auf verschiedene Quellen - darunter die umstrittene Internet-Plattform „Football Leaks“ - geschrieben, spanische Banken, die unter anderem mit EU-Geldern vor dem Bankrott bewahrt worden seien, seien mutmaßlich in den Wechsel von Bale von Tottenham Hotspur zu Real im Sommer 2013 verwickelt gewesen.

Diese 20 Fußballvereine schwimmen im Geld
Platz 20: West Ham United
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Neu in der Liste sind die „Hammers“ aus London. Der international auch durch den Film „Hooligans“ mit Tobey Maguire zu größerer Bekanntheit gelangte Premier-League-Klub machte in der Saison 2014/15 einen Umsatz von 160,9 Millionen Euro.

Platz 19: Inter Mailand
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Beim Umsatz rauf, im Ranking runter. Inter Mailand, im Bild vertreten durch Trainer Roberto Mancini, steigerte in der abgelaufenen Saison seinen Umsatz von 162,8 Millionen auf 164,8 Millionen Euro. Trotzdem rutschte der Klub von Platz 17 auf Platz 19 ab.

Platz 18: FC Everton
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Die Saison 2014/15 schloss der Everton Football Club auf einem sehr graumäusigen 11. Platz ab. Doch der englische Fernsehgeldregen macht es möglich, dass die „Toffees“ aus Liverpool dennoch zu den 20 reichsten Klubs der Welt gehören. Mit der Verbesserung des Umsatzes von 144,1 Millionen auf 165,1 Millionen Euro kam auch eine Verbesserung um zwei Plätze im Ranking – von 20 auf 18.

Platz 17: Newcastle United
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In der Liga kämpft Newcastle derzeit als Tabellen 18. um den Klassenerhalt. An mangelnden finanziellen Mitteln kann das kaum liegen: Die „Magpies“ setzten in der vergangenen Saison 169,3 Millionen Euro um.

Platz 16: AS Rom
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Als zweiter Verein neu in der Liste: Der AS Rom. Der Umsatz der Italiener explodierte in der vergangenen Saison förmlich, stieg von 127,4 Millionen Euro in der Saison 2013/14 auf 180,4 Millionen Euro 2014/15. Das Ergebnis ist Platz 16 unter den zwanzig bestbetuchtesten Vereinen weltweit.

Platz 15: Atlético Madrid
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Atlético Madrid hat gut Lachen: Der Klub behauptet seinen 15. Platz. In der Saison 2014/15 setzte der spanische Klubs volle 187,1 Millionen Euro um. Eine klare Steigerung: gegenüber der Vorsaison: Da waren es „nur“ 169,9 Millionen Euro.

Platz 14: AC Milan
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Der Berlusconi-Klub AC Milan gehörte einst zu den erfolgreichsten Vereinen der Welt. Doch seit einigen Jahren befindet sich der AC Milan im Niedergang. Das erkennt man auch am Umsatz. Er sank in der Saison 2014/15 von 249,7 auf 199,1 Millionen Euro.

„The Daily Telegraph“ nennt neben anderen spanischen Banken auch das Geldhaus Bankia. Um einen Zusammenbruch seines Finanzsystems zu verhindern, hatte Spanien 2012 eine Hilfe von rund 41 Milliarden Euro von der EU und vom Internationalen Währungsfonds in Anspruch nehmen müssen. Davon erhielt allein Bankia 22,4 Milliarden.

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  • dpa
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