Rekordgewinn FC Bayern plant weitere Investitionen

Der FC Bayern bleibt der sportlich und wirtschaftlich erfolgreichste Fußballverein in Deutschland. Der Bundesliga-Krösus setzte in der letzten Saison fast 650 Millionen um. Alles sei „positiv im Fluss“.
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In Deutschland kann kein anderer Fußballklub mit dem FC Bayern mithalten. In der Bundesliga peilen sie erneut die Meisterschaft an und auch die Finanzen können sich sehen lassen. Quelle: dpa
FC Bayern München

In Deutschland kann kein anderer Fußballklub mit dem FC Bayern mithalten. In der Bundesliga peilen sie erneut die Meisterschaft an und auch die Finanzen können sich sehen lassen.

(Foto: dpa)

MünchenDer FC Bayern München will nach wirtschaftlichen Rekordzahlen auch in Zukunft viel Geld in neue Spitzenfußballer investieren. Der Bundesliga-Krösus setzte im Geschäftsjahr 2016/17 im Gesamtkonzern nie zuvor erreichte 640,5 Millionen Euro um. Der Gewinn nach Steuern betrug 39,2 Millionen Euro, ebenfalls eine weitere Bestmarke nach 33 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2015/16.

Der Konzernumsatz hat sich seit 2010 beinahe verdoppelt. Seit 2011 konnte der deutsche Rekordmeister jedes Jahr einen zweistelligen Überschuss erzielen.

So drillt Heynckes die Münchner Millionäre
Schlendrian
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Unter Trainer Carlo Ancelotti haben viele Bayern-Stars gemacht, was sie wollten. So spielte die Millionärstruppe dann auch: launisch und undiszipliniert. Damit soll nun Schluss sein.

„Meine Aufgabe ist, wieder Ordnung zu schaffen“
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Das betonte Heynckes gleich zu Beginn. Als Bayern-Kenner will er die Situation „entkrampfen“ und „entschleunigen“. „Ich glaube, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen wird.“ Wie Heynckes nun für Disziplin sorgt.

Mehr leiden
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Nationalspieler Thomas Müller weiß wie Jupp Heynckes tickt. Sportler müssen intensiv trainieren, damit der Erfolg kommt. „Er kann der Mannschaft neue Impulse geben, was Leidensfähigkeit, Einsatzbereitschaft, defensive Einstellung betrifft. Wir werden ein straffes Training haben.“

Kein Handy mehr
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Bei jeder Gelegenheit haben die Bayern-Stars während des Trainings aufs Handy geschaut. Nun ist es nur noch in der Kabine erlaubt – und auch nur, wenn das nicht weiter stört. Im Training sollen sich die Stars voll auf den Sport konzentrieren.

Pünktlich sein
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Manche Spieler nahmen die Zeiten unter Trainer Carlo Ancelotti nicht mehr so genau und wurden bei Verspätungen auch nicht bestraft. Das ist nun anders.

Selbst aufräumen
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Stars haben ihr Trikot einfach mal weggeworfen. In der Kabine haben die Stars zudem nicht sauber gemacht, sondern das anderen überlassen. Nun müssen sie selbst für Ordnung sorgen.

Höflich sein
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Der Präsident Uli Hoeneß lebt es seit Jahrzehnten vor: Von der Putzfrau bis zum Präsidenten – im Verein arbeiten viele für die Stars, doch die Kicker behandelten offenbar nicht jeden mit dem gleichem Respekt unter Ancelotti. Heynckes will das wieder ändern.

„Die hervorragende Ergebnissituation und damit verbundene steigende Finanzkraft erlaubt es dem FC Bayern, die notwendigen Investitionen in den Lizenzspielerkader zu tätigen und damit auch weiterhin in der europäischen Top-Elite im Profifußball konkurrenzfähig zu bleiben“, äußerte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen in einer Mitteilung, die vor der Jahreshauptversammlung am Freitagabend veröffentlicht wurde.

„Unsere wirtschaftlichen Anstrengungen dienen vornehmlich nur einem Ziel: der Maximierung des sportlichen Erfolgs“, erklärte Dreesen. Das Rekordergebnis für den Gesamtkonzern konnte trotz des Ausscheiden in der Champions League im Viertelfinale gegen Real Madrid sowie das gegen Borussia Dortmund verpasste DFB-Pokalfinale erreicht werden.

Die FC Bayern München AG schüttet eine Rekorddividende von 16,5 Millionen Euro an die Aktionäre aus. Der größte Anteil geht mit 12,375 Millionen an den FC Bayern e.V. Der Verein hält 75 Prozent der AG-Anteile. Die weiteren 25 Prozent verteilen sich auf zu gleichen Teilen auf die Partner Allianz, Audi und Adidas.

„Es ist alles positiv im Fluss. Wir haben sportlich ein gutes Jahr, auch wirtschaftlich war alles sehr gut“, hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bereits im Vorfeld der Versammlung erklärt. Wahlen standen auf der Versammlung am Freitagabend nicht auf dem Programm. Vor einem Jahr war Uli Hoeneß nach seiner Haftstrafe wieder zum Präsidenten des deutschen Fußball-Rekordmeisters gewählt worden.

Der FC Bayern ist und bleibt auch der größte deutsche Sportverein. Die Mitgliederzahl nähert sich rapide der Schwelle von 300.000. Aktuell sind es 290.000. Die Zahl der Fanclubs beträgt inzwischen 4.327 mit mehr als 340.000 Mitgliedern.

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