Schock für Paris Bestechungsverdacht gegen PSG-Chef

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Hausdurchsuchungen bereits durchgeführt
Mit der Verpflichtung des brasilianischen Fußballstars hat der katarische Geschäftsmann für weltweites Aufsehen gesorgt. Quelle: dpa
Nasser al-Khelaifi und Neymar

Mit der Verpflichtung des brasilianischen Fußballstars hat der katarische Geschäftsmann für weltweites Aufsehen gesorgt.

(Foto: dpa)

In dem neuen Fall ist neben al-Khelaifi auch ein weiterer namentlich nicht genannter Geschäftsmann betroffen. Konkret ermittelt die Schweizer Behörde neben dem Verdacht der Bestechung noch wegen Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie der Urkundenfälschung. In diesem Zusammenhang war es in Kooperation mit den Behörden in Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien an verschiedenen Orten zu Hausdurchsuchungen gekommen. So wurden am Donnerstag unter anderem die Pariser Büros des TV-Senders BeIN Sports France durchsucht.

In den zurückliegenden Wochen sind die Ermittler offenbar auf genügend Material gestoßen, um ein Strafverfahren zu eröffnen. Dies dürfte ein schwerer Schlag für al-Khelaifi, von dem es zunächst keine öffentliche Stellungnahme zu den Vorwürfen gab, sein. Schließlich ist der Unternehmer gerade dabei, PSG als Weltmarke im Fußball zu etablieren. Neben Neymar war im Sommer auch der französische Jungstar Kylian Mbappé nach Paris gewechselt. Ein Transfer, der bis nächsten Sommer ein Volumen von 180 Millionen Euro erreicht. Damit hat PSG seit 2012 schon weit über eine Milliarde Euro dank der Geldgeber aus dem Golfstaat investiert. Die UEFA hat diesbezüglich auch Untersuchungen wegen des Verstoßes gegen das Financial Fairplay eingeleitet.

Der Rekordtransfer ist endlich vollzogen
Neymar in Paris
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Der Starfußballer Neymar ist heute in Paris vorgestellt worden. Nach einigen Verzögerungen ist der Transfer nun abgeschlossen. Die Ablösesumme beträgt 222 Millionen Euro und stellt somit alle vorherigen Transfers in den Schatten.

Neymars Zeit beim FC Barcelona ist abgelaufen
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Schon seit längerer Zeit ist spekuliert worden, dass der brasilianische Nationalspieler Barcelona in Richtung Paris verlassen würde. Nachdem er sich mit Paris Saint-Germain auf einen neuen Vertrag geeinigt hatte, wurde nun auch die festgeschriebene Ablösesumme bezahlt. Ein Trikot der katalanischen Mannschaft wird er also erstmal nicht wieder überstreifen.

Der Superstar des Teams
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Nachdem er bei Barcelona „nur“ einer von mehreren Stars gewesen ist, soll Neymar bei seinem neuen Verein zum absoluten Führungsspieler werden. Statt gegen Real Madrid wird er jetzt in der Liga gegen AS Monaco oder OSC Lille auf Torejagd gehen.

Voller Vorfreude auf den neuen Torjäger
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Die Fans von Paris Saint-Germain feierten die Ankunft ihres neuen Stürmers frenetisch. Durch ihn wird das Team zum haushohen Favoriten auf den Meistertitel in der Ligue 1 und auch in der Champions League hofft man, um den Titel spielen zu können.

Neue Mitspieler
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In Paris wird Neymar nicht mit Lionel Messi oder Luis Suárez zusammen auf dem Spielfeld stehen. Dafür gehören nun die beiden Nationalspieler Julian Draxler (Foto) und Kevin Trapp zu seinem Team.

Keine lange Eingewöhnungsphase
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Ob Neymar seinem neuen Team direkt helfen kann, wird sich schon bald herausstellen. Die Ligue 1 startet nämlich schon an diesem Freitag. Allerdings hat Neymar noch einen weiteren Tag, um sich an das neue Klima zu gewöhnen. Mit Paris Saint-Germain wird er am Samstag sein erstes Spiel gegen Amiens SC bestreiten.

Hohe Erwartungen
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Ob Neymar die hohen Erwartungen, welche Fans und Verantwortliche an ihn haben, erfüllen kann, wird sich erst im Laufe der Saison beantworten lassen. Besonders an den Erfolgen in der Champions League wird man den Transfer messen.

Seitdem sich die Schweizer Bundesanwaltschaft dem Korruptionssumpf bei der FIFA angenommen hat, stoßen die Ermittler immer wieder auf Verbindungen nach Katar. Schließlich laufen bereits seit geraumer Zeit Untersuchungen wegen Korruption bei den WM-Vergaben 2018 nach Russland und 2022 nach Katar. Im Jahr 2010 hatte die FIFA in einer skandalumwitterten Doppelvergabe die Turniere vergeben.

Seit dem WM-Zuschlag ist Katar noch aggressiver auf den Sportmarkt getreten. 2011 übernahm die Qatar Sports Investments den französischen Club PSG, als Statthalter des Emirs Hamad Ben Khalifa Al-Thani wurde al-Khelaifi eingesetzt, ein früherer Davis-Cup-Spieler. Der diplomierte Betriebswirt sonnt sich seither gerne in den teuer erkauften Erfolgen des Clubs, erst jüngst durfte er stolz das 3:0 von PSG gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München bejubeln. Gut möglich, dass für ihn das sportliche Geschehen nun ein wenig in den Hintergrund rücken wird.

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  • dpa
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