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„Stoppt Gewalt und Randale“ DFB-Stars ächten Hooligans

Mit einem eindringlichen Appell hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft drei Tage vor Beginn des Confederations Cups die Fans zur Fairness auf den Rängen aufgerufen.

HB FRANKFURT/MAIN. In zwei TV-Spots, die ab Sonntag in allen Fernsehsendern angeboten werden, fordert das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann: "Stoppt Gewalt und Randale!" Die Idee zu dieser Aktion kam nach den Ausschreitungen von Hooligans beim Länderspiel der DFB-Auswahl in Slowenien aus dem Kreis der Nationalmannschaft.

"Die Spieler haben selbst die Initiative dazu ergriffen, weil sie einen klaren Akzent setzen wollen. Die Leute, die Randale machen, sind für uns keine Fans, sondern Gewalttäter, Randalierer oder Kriminelle, die die Bühne des Fußballs missbrauchen. Diese Leute gehören nicht zu uns", sagte Manager Oliver Bierhoff. Bundesinnenminister Otto Schily begrüßte die Initiative der DFB-Elf. "Wenn solche Sympathieträger zum Gewaltverzicht aufrufen, wird das seine Wirkung haben", sagte Schily.

Die 25 und zwölf Sekunden langen Spots transportieren eine klare Botschaft, die Michael Ballack so formuliert: "Wir schlagen unseren Gegner auf dem Platz und nicht auf der Tribüne." Neben dem Kapitän wirken Gerald Asamoah, Robert Huth, Oliver Kahn, Kevin Kuranyi, Jens Lehmann, Patrick Owomoyela, Lukas Podolski, Bernd Schneider und Bastian Schweinsteiger in den von Regisseur Sönke Wortmann honorarfrei gedrehten Einspielern mit. "Wir haben Sönke Wortmann das Projekt vorgetragen, und er hat sofort begeistert zugesagt", sagte Bierhoff.

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